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Sparrunden auch in Zug

Kanton Ein ungewohntes Bild: Seit 2012 hat Zug nur noch tief­rote Zahlen geschrieben. Sparen ist angesagt. Jede Ausgabe wird hinterfragt, neue Geldquellen werden erschlossen. Das Volk lässt 2016 ein Sparpaket abstürzen. Die unbestrittenen Teile davon sind heuer als «Sparpaket 2018» gleich wieder aufgetaucht und können nun umgesetzt werden. Das Husarenstück steht aber mit «Finanzen 2019» noch aus. Damit soll der Staatshaushalt um weitere 65 Millionen Franken entlastet werden. Zudem ist eine Steuererhöhung geplant, die 50 Millionen in die klammen Kassen spülen soll. Die letzte Steuererhöhung hat Zug 1973 erlebt. Widerstand ist programmiert. (mo)

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