Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Spass und Kameradschaft im regennassen Aprilwetter

Am Samstag fand der 51. Marsch um den Zugersee statt. Der traditionsreiche militärische Anlass ist bei den Läufern beliebt und zeichnet sich durch eine einwandfreie Organisation – auch wenn nicht alles wie immer abläuft.
Nils Rogenmoser
Der 51. Marsch um den Zugersee war mit 574 Teilnehmern ein grosser Erfolg. (Bilder: Roger Zbinden, Zug, 27. April 2019)

Der 51. Marsch um den Zugersee war mit 574 Teilnehmern ein grosser Erfolg. (Bilder: Roger Zbinden, Zug, 27. April 2019)

Die Wahrscheinlichkeit, im Raum Zug sportlich marschierenden und gut gelaunten Angehörigen der Armee (AdAs) zu begegnen, ist am Samstag hoch gewesen. Zum 51. Mal hat der traditionsreiche Marsch um den Zugersee stattgefunden. Auch das unfreundliche Wetter vermöchte die Vorfreude zu trüben – in der Armee lernt ja man sowieso, aus jeder Wetterlage das Beste zu machen. Organisiert ist der Marsch mit 41 Leistungskilometern vom Unteroffiziersverein Zug (UOV Zug) in Zusammenarbeit mit der Hobby-Küche Zug und der Militär-Motorfahrer-Gesellschaft des Kantons Zug (MMGZ).

Während der Marsch bereits im Gang ist, informieren Obmann Philipp Heidelberger und Administrator für Start und Ziel Jonathan Köppel im Rahmen einer Medienmitteilung über den diesjährigen Marsch. Dass Start und Ziel nicht wie sonst üblich im Leichtathletikstadion im Herti sind, sondern man heuer auf den Siebbachsaal ausweichen müsse, sei eine neue Situation, so Heidelberger: «Leider gerieten wir in eine Terminkollision mit den Steinstössern im Hinblick auf das eidgenössische Schwing- und Älplerfest.» Die Zusammenarbeit mit der Stadt Zug sei dennoch hervorragend. Sie habe sich im Anschluss sehr darum bemüht, gemeinsam eine Lösung zu finden. «Die Koordination vom Siebbachsaal aus funktioniert bis jetzt einwandfrei, was uns glücklich stimmt», so Heidelberger weiter. Eine saubere Organisation sei unabdingbar und nur mit den zahlreichen freiwilligen Helfern möglich: «An den sechs Streckenposten Aesch, Rufibach, Arth, Immensee, Breitfeld, Choller und im Ziel geben die Helfer den Läufern unermüdlich Proviant aus.»

Das Tragen der Uniform ist erwünscht

Köppel erklärt, dass Werte wie Kameradschaft am Marsch grossgeschrieben werden: «Nebst den AdAs nehmen auch regelmässig Zivilschützer sowie Inhaber anderer öffentlichen Aufgaben und deren Angehörige teil.» Obwohl der Marsch ein ausserdienstlicher Anlass ist, ist das Tragen der Uniform als Zeichen der Einheit erwünscht – der Rang spielt aber ausnahmsweise keine Rolle. «Es ist schön, dass auf dem Marsch miteinander in Gruppen gelaufen wird und so truppenverbindend Kontakte geknüpft werden können – die Rückmeldungen der Läufer sind stets positiv», sagt Köppel. 574 Läufer haben sich angemeldet, wobei der älteste Teilnehmer 92 Jahre alt ist: «Beeindruckend zu sehen ist, dass viele langjährige Teilnehmer immer noch gerne am Marsch teilnehmen und noch in der Verfassung dazu sind. Der Funken ist auch auf die Jungen übergesprungen – dieses Jahr nimmt etwa eine RS Sanitätsschule geschlossen am Marsch teil.»

51. Marsch um den Zugersee, fotografiert am Start bei der Talstation Schönegg in Zug.(Bild: Roger Zbinden, freier Fotograf (Zug, 03. März 2019))

51. Marsch um den Zugersee, fotografiert am Start bei der Talstation Schönegg in Zug.(Bild: Roger Zbinden, freier Fotograf (Zug, 03. März 2019))

Schlussendlich sind die Medaillen vergeben, die Aufräumarbeiten sind im Gange, doch nach dem Marsch ist vor dem Marsch – es gelte bereits bald wieder Kontakt mit der Stadt aufzunehmen, dass 2020 hoffentlich wieder traditionell im Leichtathletikstadion Stellung bezogen werden könne, meint Heidelberger abschliessend.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.