Spatenstich für den Ausbau Grindel - Bibersee

In den kommenden drei Jahren wird die Verbindung vom Knoten Grindel (Steinhausen) nach Bibersee (Cham) ausgebaut. Im Gegenzug wird die parallel verlaufende Knonauerstrasse abklassiert.

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Spatenstich mit (von links): Markus Baumann, Gemeinderat Cham; Barbara Hofstetter, Gemeindepräsidentin Steinhausen; Hannes Fässler, Kantonsingenieur; Heinz Tännler, Baudirektor. (Bild: PD)

Spatenstich mit (von links): Markus Baumann, Gemeinderat Cham; Barbara Hofstetter, Gemeindepräsidentin Steinhausen; Hannes Fässler, Kantonsingenieur; Heinz Tännler, Baudirektor. (Bild: PD)

Vor 15 Jahren hat der damalige Kantonsrat Heinz Tännler das Projekt einer Verbindung zwischen dem Knoten Grindel in der Gemeinde Steinhausen und dem Weiler Bibersee in Cham mit einer Motion initiiert. Am Mittwoch hat der heutige Regierungsrat Heinz Tännler die Bauarbeiten mit dem Spatenstich freigegeben. Mit seinem Vorstoss wollte Tännler die Wohnquartiere entlang der Knonauerstrasse in Steinhausen - Erligütsch, Hasenberg, Unterfeld und Birkenhalde - sowie die Weiler Bibersee, Oberwil und Pfad in der Gemeinde Cham entlasten. «Ich schlug deshalb vor, die Knonauerstrasse abzuklassieren und dafür die parallel verlaufende ‹Schwertransportpiste› auszubauen», so der Baudirektor.

Spatenstich mit (von links): Markus Baumann, Gemeinderat Cham; Barbara Hofstetter, Gemeindepräsidentin Steinhausen; Hannes Fässler, Kantonsingenieur; Heinz Tännler, Baudirektor. (Bild: PD)

Spatenstich mit (von links): Markus Baumann, Gemeinderat Cham; Barbara Hofstetter, Gemeindepräsidentin Steinhausen; Hannes Fässler, Kantonsingenieur; Heinz Tännler, Baudirektor. (Bild: PD)

Die Bauarbeiten haben also zum Ziel, den Verkehr zwischen Steinhausen und dem zürcherischen Knonau zu bündeln. Zu diesem Zweck muss die sogenannte Schwertransportpiste auf den südlichen 1000 Metern zwischen dem Knoten Grindel und dem Blegiwäldli den verkehrstechnischen Normen angepasst werden. Nördlich des Blegiwäldlis wird die Verbindung auf rund 600 Metern neu trassiert und weitgehend der Autobahn entlang geführt. Schliesslich mündet die Strasse vor der Autobahnbrücke wieder in die bestehende Kantons strasse in Richtung Knonau ein. Das Bauprojekt umfasst im Weiteren den Ausbau der bestehenden Strasse vom Knoten Unterfeld bis zum Knoten Grindel sowie den Ausbau des Knotens Grindel.

Rückbau der Knonauerstrasse

Während also die «Schwertransportpiste» ausgebaut und sicherheitstechnisch verbessert wird, erfolgt im Gegenzug der Rückbau der Knonauerstrasse zur landwirtschaftlichen Flurstrasse mit Radweg. Rückgebaut werden auch die Städtli- und die Niederwilerstrasse, beides Routen des kantonalen Radwegnetzes. Zur Verbesserung der Sicherheit ist geplant, die beiden Strassen künftig kreuzungsfrei über die Schwertransportpiste zu führen (Städtlistrasse) bzw. diese zu unterqueren (Niederwilerstrasse).

Fertigstellung Ende 2014

Die Bauarbeiten werden rund drei Jahre in Anspruch nehmen. Gebaut wird in vier Phasen, wobei mit den Kunstbauten in Bibersee begonnen wird. 2012 und 2013 folgt dann der Ausbau der Schwertransportpiste, ehe 2014 mit dem Rückbau der Knonauerstrasse und der Passerelle beim Knoten Grindel die Arbeiten abgeschlossen werden. Die Eröffnung des neuen Bauwerks ist für Ende 2014 geplant. Wie Tännler erläuterte, wird das Projekt mit Mitteln der Spezialfinanzierung «Strassenbau» finanziert und benötigt somit keine allgemeinen Steuermittel.

pd/zim