Cham: Spatenstich zum ersten Pumptrack im Kanton

Die IG Mountainbike Zug hat für den Pumptrack Cham die Baufreigabe der Einwohnergemeinde erhalten.

Hören
Drucken
Teilen
Die Initianten der Anlage Samuel Birchmeier, Leander Gautschi, Manuel Sigrist, Chris Jans, Ivan Rimensberger und Ralph Gürber (von links) freuen sich auf die neue Anlage.

Die Initianten der Anlage Samuel Birchmeier, Leander Gautschi, Manuel Sigrist, Chris Jans, Ivan Rimensberger und Ralph Gürber (von links) freuen sich auf die neue Anlage.

Maria Schmid, Cham, 16. Februar 2019

(ls) Die Finanzierung ist gesichert, sodass am 7. Dezember der Spatenstich erfolgen kann: «Damit wird im Frühling 2020 mit dem ersten Pumptrack im Kanton Zug ein attraktiver Rundkurs auf der Seematt-Wiese in Cham entstehen», heisst es in einer Mitteilung der IG Mountainbike Zug. Ein Pumptrack ist eine Multirollsportanlage, meist als asphaltierter Rundkurs konzipiert, für Mountainbikes, BMX, Kickboards, Skateboards und Inlineskates.

Die IG Mountainbike Zug hat im Verlauf dieses Jahres das Baugesuch eingereicht sowie anschliessend alle notwendigen Auflagen zur Baufreigabe erfüllt. «Wir freuen uns sehr, können wir unser Projekt nun endlich in die Tat umsetzen. Es ist für viele Rollsportlerinnen und Rollsportler in der Region ein grosses Bedürfnis», erklärt Manuel Sigrist von der IG Mountainbike Zug. Der Spatenstich findet am 7. Dezember um 11 Uhr auf der Seemattwiese in Cham statt. Die Bauphase sei aktuell noch in Planung und entsprechende Informationen werden folgen, heisst es weiter.

Eröffnung ist spätestens Ende Mai 2020 geplant

Das Besondere am Pumptrack ist laut Mitteilung: «Der Parcours ist so konzipiert, dass die Fahrerinnen und Fahrer nicht in die Pedale treten müssen, um Geschwindigkeit aufzubauen. Es genügt, wenn sie durch Auf-und-ab-Bewegungen auf den Bodenwellen – dem sogenannten Pumpen – Schwung holen und so Tempo aufbauen.» Das Grundstück für den ersten Pumptrack im Kanton Zug befindet sich in der Seematt in Cham, direkt neben der Tennisanlage und dem Strandbad. Es ist somit verkehrstechnisch gut erschlossen, vor allem durch die direkte Veloweganbindung sowie gute ÖV-Anbindungen und den direkt daneben verfügbaren Parkplatz. Öffentliche WCs sind ebenfalls in unmittelbarer Nähe. Die Eröffnung des Pumptracks ist spätestens Ende Mai 2020 geplant.

Gesamtkosten von rund 450000 Franken

Der Pumptrack ist mit Gesamtkosten von rund 450000 Franken budgetiert. Darin eingeschlossen sind die bewerteten Eigenleistungen/Fronarbeiten des Vereins. Finanziert wird der Bau über Förderbeiträge der Einwohnergemeinde Cham, des Swisslos Sportfonds des Kantons Zugs, der Beisheim Stiftung und weiterer Stiftungen sowie Sponsoring durch die Zuger Kantonalbank, Risi AG, JMS Risi AG, Paul Gisler AG, Sytec AG, Eichhorn Zäune und Eigenleistungen der IG Mountainbike Zug. Die Bauführung des Pumptracks übernimmt die Velosolutions GmbH.

«Wir freuen uns darauf, endlich den ersten Pumptrack im Kanton Zug Realität werden zu lassen, wo doch alle Nachbarkantone mittlerweile solche Anlagen mit hohem Erfolg erstellt haben», betont Ralph Gürber von der IG Mountainbike Zug. «Wir bedanken uns bei der Einwohnergemeinde Cham, beim Swisslos Sportfonds des Kantons Zug und bei allen Sponsoren und Gönnern für die Zusammenarbeit und Unterstützung dieses Projekts.» 

Weitere Infos zum Projekt unter www.pumptrackcham.ch.