Speck schnappt sich «Zugerli»

Die letzte noch produzierende Bäckerei in der Altstadt wird übernommen. Der neue Besitzer sichert dem Traditionsbetrieb die Zukunft – und den langjährigen Standort.

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Der Leue Beck und die Konditorei Speck machen gemeinsame Sache. Im Bild Peter Speck, links, und Werner Inderbitzin in der Backstube in der Altstadt. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Der Leue Beck und die Konditorei Speck machen gemeinsame Sache. Im Bild Peter Speck, links, und Werner Inderbitzin in der Backstube in der Altstadt. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Die letzte Backstube in der Zuger Altstadt ist jene der Leue-Beck an der Neugasse 24 im historischen «Haus zum wilden Mann». Fünf Generationen waren in den letzten 130 Jahren als Bäcker im Altstadthaus tätig. Seit über 18 Jahren kreiert Werner Inderbitzin Hausspezialitäten wie das Paillasse-Brot oder die weitherum bekannten «Zugerli». Verkauft werden diese im dazugehörenden Bäckereiladen. Jetzt gibt der 51-jährige Bäckermeister seine Selbstständigkeit auf.

Künftig gehört sein Betrieb zur Zuger Confiserie Speck. Ans Aufhören denkt Werner Inderbitzin aber noch lange nicht. «Ich bleibe im Unternehmen und werde künftig auch für Speck die Brotwaren backen», versichert er. Die Backstube und die Verkaufsfiliale bleiben der Zuger Altstadt ebenfalls erhalten, verspricht Peter Speck von der Confiserie Speck.

«Ab nächstem Jahr werden sogar alle Mehlprodukte für unsere Filialen in der Backstube an der Neugasse täglich frisch hergestellt», sagt Speck. Das Wort «Übernahme» lässt der 49-jährige Unternehmer bei der Bekanntgabe des Geschäfts bewusst weg. «Es ist viel eher ein Zusammengehen», sagt er mit einem Lächeln.

Ernst Meier

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