Spielabbruch wegen Schlägerei

Unschöne Szenen haben sich am Samstagabend in Rotkreuz abgespielt: Fussballer und Zuschauer des FC Rotkreuz gingen aufeinander los.

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Kurz nachdem der Schiedsdrichter die erste Halbzeit des 4.-Liga-Spiels zwischen der zweiten Mannschaft des FC Rotkreuz und dem SC Steinhausen abgepfiffen hatte – es stand 0:1 –, kam es zu Auseinandersetzungen innerhalb des Rotkreuzer Teams. Die Rotkreuzer Spieler und auch zahlreiche Zuschauer gingen aufeinander los und prügelten sich. Daraufhin pfiff der Schiedsrichter die zweite Halbzeit gar nicht mehr an.

Der Trainer der Rotkreuzer wollte sich am Sonntag nicht äussern und verwies an den Präsidenten. Dieser war nicht zu erreichen.

«Schade für den Fussball»

Der Steinhauser Trainer Remo Christen bestätigt den Vorfall, der in einer verbalen Auseinandersetzung zweier Rotkreuzer Spieler in der 20. Spielminute seinen Anfang genommen habe. Nach Spielabbruch habe es Spieler des FC Rotkreuz gegeben, die in die Steinhauser Kabine gekommen seien, um sich zu entschuldigen. «Diese Eskalation ist schade für den Fussball», so Christen.

Die Reaktion des Innerschweizer Fussballverbandes steht noch aus. Neben der Forfait-Niederlage könnte der FC Rotkreuz mit Spielersperren und dem Ausschluss aus der Meisterschaft sanktioniert werden.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Fussballspiel in unserer Region eskaliert. Am 18. März endete ein Testspiel zwischen den B-Junioren des FC Perlen-Buchrain und jenen des FC Eschenbach in Buchrain tumultartig. Drei Spieler des FC Perlen-Buchrain und mehrere Zuschauer passten die Eschenbacher nach dem Spiel vor der Kabine ab – es kam zu Provokationen, Rangeleien und Pöbeleien.

bem/cv.