SPITALLIEGENSCHAFTEN: Der Kanton Zug will seine «Perle» behalten

Für Gesundheitsdirektor Joachim Eder ist klar: Zug gibt sein Spital nicht aus der Hand. Nicht nur, weil es ganz neu ist.

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Das Kantonsspital Zug in Baar, wo der 32-jährige Häftling wegen seines Hungerstreiks starb. (Bild: Christof Borner Keller / Neue ZZ)

Das Kantonsspital Zug in Baar, wo der 32-jährige Häftling wegen seines Hungerstreiks starb. (Bild: Christof Borner Keller / Neue ZZ)

«Tatsache ist, dass Zug und Luzern über ganz unterschiedliche Ausgangslagen verfügen», stellt Eder fest. Zug habe ein neues Spital, Luzern hingegen weise offensichtlich einen riesigen Investitionsbedarf aus. «Insofern ist es nahe liegend, dass Zug seine Perle nicht aus der Hand geben will.» Luzern trete hingegen seine in die Jahre gekommenen Liegenschaften gerne ab. Der Kanton könne damit auch das Finanzierungsproblem delegieren. Eder: «Hier liegt wohl das wichtigste Motiv für die Transaktion bei unserem Nachbarn.»

In Zug sind die Liegenschaften also im Besitz des Kantons. Das Kantonsspital ist Mieter. Und es besteht laut Eder zurzeit ein breiter Konsens, dass man die Spitalliegenschaften auch in naher Zukunft weder verkaufen noch verschenken will. «Die Liegenschaften sollen in der Hand des Kantons verbleiben.»

Freddy Trütsch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.