Spitaltourismus: Zug winkt ab

Russen, Araber und Asiaten in den Spitalbetten? Was in Luzern bald Realität sein soll, ist für den Zuger Gesundheitsdirektor kein Thema.

Drucken
Teilen
Joachim Eder: «Mir liegt das Wohl der Zuger deutlich mehr am Herzen als jenes von reichen Ausländern.» (Bild: Stefan Kaiser)

Joachim Eder: «Mir liegt das Wohl der Zuger deutlich mehr am Herzen als jenes von reichen Ausländern.» (Bild: Stefan Kaiser)

Gut betuchte Patienten aus dem Ausland sollen sich in Zukunft in Luzern behandeln lassen - das ist das Ziel des jüngst gegründeten Vereins «Lucerne Health».

Der Zuger Gesundheitsdirektor Joachim Eder geht einen anderen Weg. Er will, dass sich das Zuger Kantonsspital auch weiterhin um die Zuger Patienten kümmert und sie entsprechend versorgt. Reiche Ausländer für Operationen und Gesundheits-Checks anzulocken, wie das Luzern in Zukunft tut, findet er nicht erstrebenswert. Allerdings dürfe man diese Aktivität aus Zentralschweizer Sicht gesundheitspolitisch auch nicht überbewerten.

Freddy Trütsch

Das ganze Interview lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.