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SPORT: Drei Zuger Siege am Quer durch Zug

Der grösste Schweizer Staffelanlass war einmal mehr ein riesiger Erfolg. Am Jubiläums-Quer waren 350 Teams mit 1800 Läufern am Start. Ehrengast Mujinga Kambundji absolvierte derweil einen Autogrammmarathon.
Simon Randriamora
Rasant durch die Stadt: Seit 75 Jahren findet der grosse Sportanlass «Quer durch Zug» regelmässig statt. (Bild: Maria Schmid / ZZ (1. April 2017))

Rasant durch die Stadt: Seit 75 Jahren findet der grosse Sportanlass «Quer durch Zug» regelmässig statt. (Bild: Maria Schmid / ZZ (1. April 2017))

Simon Randriamora

redaktion@zugerzeitung.ch

Der scheidende OK-Präsident Jörg Kürzi versprach es letztes Jahr nach dem Rekord-Quer: «Nächstes Jahr am Jubiläums-Quer setzen wir noch einen drauf.» Genau dies ist eingetroffen. Ein Rekord nach dem anderen wurde gebrochen. (vgl. «Nachgefragt»). Das 75. Nationale Quer durch Zug wurde vom Stadt-Turnverein somit einmal mehr erfolgreich in Szene gesetzt und entsprach auch sonst den traditionsbehafteten Erwartungen: Kaiserwetter, spannungsgeladene Duelle sowie Stürze und Ellbogenkämpfe auf dem kopfsteinbepflasterten Rundparcours durch die Zuger Altstadt.

1800 Läuferinnen und Läufer bringen auch logistisch eine Herausforderung. Um mehr Zeit zu haben, wurde die Startzeit eine halbe Stunde vorverlegt – die Streckensicherung war minutiös geplant und besprochen. Warum alles perfekt klappen muss, um in der engen Altstadt mit diesem riesigen Zuschaueraufmarsch keine Zwischenfälle zu haben, zeigt die Durchschnittsgeschwindigkeit der Kategorie Sprinter Männer. Der LC Zürich mit seinen nationalen Topathleten erreichte auf dem 1,7 Kilometer langen kurvigen Parcours eine Durchschnittgeschwindigkeit von 28,7 Kilometern pro Stunde.

Mujinga Kambundji war Ehrengast

Viele glaubten an einen Aprilscherz, aber sie kam tatsächlich – die schnellste Schweizerin aller Zeiten: Mujinga Kambundji. Das Aushängeschild der Schweizer Leichtathletik lächelte den ganzen Nachmittag und scheute keine Mühe, alle Selfie- und Autogrammwünsche zu erfüllen. Kambundji durfte auch eine Serie mit der Startpistole starten: «Für mich war es das erste Mal.» Auch für den Anlass fand sie nur lobende Worte: «So cool, dieser Anlass. In Zukunft werde ich vielleicht auch mal starten.» Bei der Siegerehrung verteilte sie die beliebten Preise: «Hier aufs Podest zu laufen und dann noch den Preis von Mujinga zu bekommen, was will man mehr?», so ein Teilnehmer vom LV Winterthur.

Pierre-André Bettex, der Erfolgstrainer von Lausanne-Sports Athlétisme, kam mit seinen U18-Topathleten das erste Mal ans Quer und konnte sich vor lauter Lobeshymnen kaum halten: «Was für ein toller Anlass und eine perfekte Organisation. Die Innerschweizer sind uns Welschen weit voraus in Sachen Organisation. Dass wir auf Anhieb den Streckenrekord gelaufen sind – c’est la folie. Nächstes Jahr komme ich mit mindestens fünf Teams nach Zug.»

Das Quer ist für Jung und Alt

Neben den Topathleten starten auch Athleten älterer Semester am Quer. In der Kategorie Master ab 30 Jahren wird alljährlich um jeden Zentimeter gekämpft. Gewonnen wurde die Kategorie von der Hochwacht Zug. Der 40-jährige Samuel Huber vom Siegerteam: «Wir sind stolz, dass es geklappt hat. In der Kurve am Fischmärt wurde gekämpft und geschubst wie zu alten Zeiten – dies habe ich bei den Masters nicht erwartet.» Die grössten Teilnehmerfelder gibt es jährlich in den jüngsten Kategorien. 42 Teams bei den Ein-Käse-Hoch und 77 Teams bei den Zwei-Käse-Hoch – und woher die Sieger der Zukunft kommen, ist somit auch klar: Zweimal setzte sich der LV Albis in diesen riesigen Teilnehmerfeldern erfolgreich durch. Eifrig, wie die jüngsten Athletinnen und Athleten am Schluss ihre Rennen analysieren: «Das ist zwar meine Lieblingsstrecke, aber heute ging es nicht so gut», und «einige Meter mehr und ich hätte ihn überholt.»

Nächstes Jahr findet der Traditionswettkampf am 24. März 2018 statt – wer das erste Mal mitmachen möchte, sollte nun langsam, aber sicher mit dem Schnelligkeits- und Kurventraining beginnen.

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