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Springkonkurrenz lockt die Zuger an

Traditionell findet über die Pfingsttage die Austragung der Zuger Springkonkurrenz auf dem Stierenmarktareal statt. Dieses Jahr bereits zum 105. Mal. Der dritte Wettkampftag am Samstag liess bei den zahlreichen Zuschauern beste Stimmung aufkommen.
Nils Rogenmoser
Voller Einsatz vor toller Kulisse: Andreas Ott aus Mettmenstetten beim Stechen im Grossen Preis von Zug. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 19. Mai 2018))

Voller Einsatz vor toller Kulisse: Andreas Ott aus Mettmenstetten beim Stechen im Grossen Preis von Zug. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 19. Mai 2018))

Petrus bot den perfekten Rahmen für den dritten Wettkampftag der Zuger Springkonkurrenz. Bei milden Temperaturen haben am Samstag zahlreiche Reitsportfreunde den Weg auf das Stierenmarktareal in der Herti gefunden. Auffallend viele Familien mit Kindern waren anwesend, die auf dem Gelände selbst erste Erfahrungen auf einem Pferd wagen konnten. Man spürte die unkomplizierte Stimmung auf dem Platz: Die elegant gekleideten Reiterinnen und Reiter mit ihren Pferden, die Familien, die Helfer wie auch die Reitfans genossen das Nebeneinander. Verschiedene Wettkämpfe fanden statt, wobei der grosse Preis von Zug sicherlich herausstach.

Während der Moderator durch den Tag führte, verköstigten sich die Gäste an den Festbänken mit Speis und Trank oder fieberten hautnah am Geschehen mit. Hansueli Sprunger aus Lausen bei Liestal, gerade vom Wettkampf kommend, lieferte Einblick in seine Vorbereitung: «Sowohl mein Pferd als auch ich müssen am Tag X bereit sein. Wir versuchen das Pferd so aufzubauen, dass es einerseits kräftig, andererseits aber auch locker und gehorsam ist.» Das Pferd müsse regelmässig gefüttert werden und mindestens drei Stunden Auslauf am Tag haben, so Sprunger weiter. «Mein Springpferd ist ein Lebewesen, und wir können nur im Duo harmonieren.»

Im Zentrum des Interesses: Das Springpferd. Bild: Werner Schelbert (Zug, 19. Mai 2018)
Bild: Werner Schelbert (Zug, 19. Mai 2018)
Ein Reiter mit Pferd auf dem Weg zum Parcours. Bild: Werner Schelbert (Zug, 19. Mai 2018)
Bild: Werner Schelbert (Zug, 19. Mai 2018)
Bild: Werner Schelbert (Zug, 19. Mai 2018)
Bild: Werner Schelbert (Zug, 19. Mai 2018)
Bild: Werner Schelbert (Zug, 19. Mai 2018)
Bild: Werner Schelbert (Zug, 19. Mai 2018)
Bild: Werner Schelbert (Zug, 19. Mai 2018)
9 Bilder

Grosses Springreiten in Zug

Stete Bodenpflege für fairen Wettkampf

Christine Weber ist fürs Marketing der Zuger Springkonkurrenz zuständig und hat das Programm gestaltet. Dass der Event auch dieses Jahr wieder ein Zuschauermagnet ist, erfreut sie sichtlich: «Es macht uns stolz, da hinter dem Anlass auch intensive Arbeit steckt. Eine Woche vor Beginn haben wir begonnen, den Platz mit Gummimatten zu belegen und 800 Tonnen des fürs Reiten optimalen Sand-Faser-Gemischs darauf zu verbreiten.» Während des Wettbewerbs seien Helfer ständig in der Bodenpflege im Einsatz, um einen fairen Wettkampf mit gleicher Ausgangslage für jeden Teilnehmer zu garantieren. «Denn der Boden wird von den Reitern stark beansprucht und manchmal auch ziemlich in Mitleidenschaft gezogen», so Weber.

Attraktiv sei die diesjährige Springkonkurrenz auch deshalb, weil viele Kaderreiter, darunter klingende Namen wie Pius Schweizer, dabei sind: «Wir hatten noch nie so viele Reiter am Start – es ist enorm, wie hoch das Niveau trotz der Breite ist. Ich denke, dass der Anlass auch dank der zentralen Lage und der optimalen Infrastruktur mit dem Anreitplatz gleich nebenan stetig wächst», so Weber.

Am Montag greifen die Profis ein

An den Festbänken wurde derweil in geselligem Rahmen geplaudert und gelacht. Renata Straub, Leiterin der Festwirtschaft, hatte alle Hände voll zu tun. Das freiwillige Team sei ständig in Bewegung, die Koordination nicht immer leicht, sagt sie. «Ich muss da oft improvisieren.» Toll finde sie, «dass auch viele Kinder mit anpacken, deren Eltern selbst mitreiten oder sonst viel Zeit auf dem Gelände verbringen», so Straub. Ab Samstag laufe der Vollbetrieb mit dem Grill, da sei es wichtig, dass die Arbeitsaufteilung stimme. Sie sehe ihr Engagement als persönlichen Beitrag zu einem gelungenen Anlass: «Ich bin eigentlich keine Gastronomin, doch mache ich diese Tätigkeit nun schon seit vier Jahren.» Dieses Jahr habe sich «Ghackets mit Hörnli» als Kassenschlager etabliert, sagt sie schmunzelnd.

«Wir hatten noch nie so viele Reiter am Start – es ist enorm, wie hoch das Niveau trotz der Breite ist.»
Christine Weber, Marketingchefin
Zuger Springkonkurrenz

Am Streckenrand wurde unterdessen mitgefiebert. Celine Röllin gefiel es: «Die Dekoration ist schön, und ich finde die Möglichkeit, selbst zu reiten, toll. Als begeisterte Hobbyreiterin besuche ich die Springkonkurrenz bereits zum vierten Mal.»

Heute Sonntag findet die 41. Zuger Kantonsmeisterschaft statt, der Montag steht dann ganz im Zeichen des Spitzensports.

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