SPRUNGK: Doppelmörder: Auslieferung kann erfolgen

Der Deutsche Gabor Sprungk (47) wird möglicherweise noch in diesem Jahr an seinen Heimatstaat ausgeliefert.

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Das deutsche Polizeibild des geständigen Doppelmörders Sprungk. (Bild pd)

Das deutsche Polizeibild des geständigen Doppelmörders Sprungk. (Bild pd)

Nachdem Anfang Oktober das Bundesamt für Justiz dem Auslieferungsbegehren der Staatsanwaltschaft von Halle stattgegeben hat, ist dieser Entscheid nun rechtskräftig. Dies sagte Sprecher Falco Galli auf Anfrage der «Mitteldeutschen Zeitung». Einer vereinfachten Auslieferung hatte sich Sprungk noch widersetzt. Er ist geständig, in Mansfeld am 30. Juni einen Arzt und eine Rentnerin ermordet zu haben.

Zudem soll er die 47-jährige Rotkreuzerin M. K. am 23. Juni 2007 getötet haben. Sprungk, der in Zug weiterhin in Untersuchungshaft sitzt, bestreitet dies jedoch nach wie vor: Er habe lediglich die Leiche der Mutter, die bei einem Unfall gestorben sei, in den Rhein geworfen. Ob die beiden Verfahren gegen Sprungk vereinigt werden, ist laut Sandor Horvath von den Zuger Strafverfolgungsbehörden noch offen. Er könnte noch vor Ende Jahr in Ausschaffungshaft kommen. Bis dann hofft auch Staatsanwalt Roland Schwyter, den Zuger Fall abschliessen zu können.

Jürg J. Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.