SRK Zug hilft mit, die Abwärtsspirale zu stoppen

Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) Kanton Zug unterstützt seit April 2020 Menschen im Kanton, die aufgrund der Corona-Krise in Not geraten sind, mit finanzieller Soforthilfe.

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(haz) Die soziale und wirtschaftliche Krise, die wir in der Schweiz infolge des Coronavirus weiterhin meistern müssen, trifft ganz besonders armutsgefährdete Familien und alleinstehende Personen, deren Erwerbsausfall- oder Kurzarbeitsentschädigung sehr tief ist. Menschen mit geringem Einkommen oder Familien, die an der Armutsgrenze leben, verfügen nicht über die finanziellen Mittel, um in der Krise zurechtzukommen. Das SRK Zug hat deshalb laut Medienmitteilung der Organisation schnell reagiert und unterstützt seit April 2020 Menschen in der Schweiz, die aufgrund der Corona-Krise in Not geraten sind, mit finanzieller Soforthilfe. Diese Hilfe kann dank Spenden der Schweizer Bevölkerung, der Glückskette und von Unternehmen bis Ende Dezember verlängert werden.

7 Million Franken Soforthilfe ausbezahlt

«Wir haben in den letzten sieben Monaten gesamtschweizerisch rund 7500 Gesuche im Rahmen von über sieben Millionen Franken bewilligt und Essensgutscheine von Coop im Wert von einer Million Franken verteilt», sagt Adalbert Widmer, Leiter Fachbereich Integration, SRK.

Die Unterstützung für bedürftige Menschen in der Schweiz soll die Abwärtsspirale stoppen und verhindern, dass sie noch tiefer in die Armut abrutschen. Menschen in Not können bis Ende Dezember pro Familie oder Einzelperson eine finanzielle Unterstützung von maximal 1000 Franken pro Monat beantragen.

1000 Franken können entscheidend sein

Die Soforthilfe des Roten Kreuzes Zug kann Personen entlasten, die sich unter normalen Umständen nicht trauen würden, Hilfe zu beantragen, in dieser besonderen Situation aber diesen Schritt wagen. Das SRK bietet dort punktuelle Unterstützung und Entlastung wo das staatliche Angebot noch nicht greift.

Hinweis: Weitere Informationen zur SRK-Soforthilfe: www.srk-zug.ch