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STAATSANWALTSCHAFT: Alkoholisierter Fahrer wird schuldig gesprochen

Ein alkoholisierter Autofahrer verursacht einen schweren Unfall. Der Schuldspruch folgt per Strafbefehl. Die Busse ist beträchtlich.
Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren beim Unfall im Juli 2017 im Einsatz. Die Strasse war zwei Stunden gesperrt.

Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren beim Unfall im Juli 2017 im Einsatz. Die Strasse war zwei Stunden gesperrt.

Auch wenn der Selbstunfall für die Autoinsassen angesichts des Hergangs wohl noch schlimmer hätte ausgehen können, waren die Verletzungen der beiden Personen erheblich. Der Autolenker hat nun auch noch die gesalzenen juristischen Folgen zu tragen. Was ist passiert?

An einem Abend Mitte Juli vergangenen Jahres fuhr der heute 54-jährige Autolenker in alkoholisiertem Zustand von der Kreuzung Schmittli in Richtung Allenwinden Dorf. Auf dem Beifahrersitz sass eine Begleitperson. In der Kurve kurz nach dem Waldstück beim Schmittli verlor der Fahrer wegen unangepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen Wagen. Das Heck brach aus, der Lenker wollte sein Fahrzeug mit Gegensteuer ausbalancieren, drückte dabei jedoch anstatt auf die Bremse aufs Gaspedal. Der Wagen schlitterte über die Gegenfahrbahn ins Wiesland und wieder zurück auf die Strasse, knallte gegen die Stützmauer der Liegenschaft St. Meinrad 9 und kam im abschüssigen Gelände unterhalb der Strasse zu stehen. Der Fahrzeuglenker erlitt Verletzungen am Fuss und an der Wirbelsäule. Auch die Verletzungen der Beifahrerin fielen schwer aus: Sie trug mehrere Brüche davon und eine Verletzung an der Wirbelsäule. Unter anderem musste sie sich einer Thoraxdrainage sowie einer Dissektion der Halsschlagader unterziehen. Die Blutalkoholanalyse ergab, dass der Autolenker zum Unfallzeitpunkt mindestens 1,1 Promille im Blut hatte.

Das Rettungsaufgebot war erheblich: Neben der Zuger Polizei waren die Feuerwehren Baar und Zug, der Rettungsdienst, ein Hubschrauber der Alpine Air Ambulance sowie die Autohilfe Zug im Einsatz.

Hohe Geldbusse

Per Strafbefehl spricht die Zuger Staatsanwaltschaft den fehlbaren Lenker des Fahrens in fahrunfähigem Zustand und der fahrlässigen schweren Körperverletzung schuldig. Der Verursacher wird bestraft mit einer Busse von 6000 Franken und einer Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu 270 Franken. Letztere wird aufgeschoben mit einer Probezeit von zwei Jahren. Auch die Kosten für die Administration von 2070 Franken werden dem Unfallverursacher auferlegt. (fae)

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