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Stadionverbot für Chamer Pyro-Zünder

Wegen Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz wurde ein 24-jähriger, der in Cham wohnhaft ist, zu einer bedingten Geldstrafe von 85 Tagessätzen verurteilt. Während der Probezeit ist es ihm zudem verboten, Eishockeyspiele zu besuchen.
Christopher Gilb
Immer wieder zünden Fans in Schweizer Stadien sogenannte Pyro, wie hier ein Fan während eines Super League Spiels in der Swissporarena Luzern. Bild: Philipp Schmidli (19. April 2015)

Immer wieder zünden Fans in Schweizer Stadien sogenannte Pyro, wie hier ein Fan während eines Super League Spiels in der Swissporarena Luzern.
Bild: Philipp Schmidli (19. April 2015)

Es war der 1. April 2017 als der EVZ sein sechstes Spiel der Eishockey Halbfinalserie gegen den HC Davos spielte. Er siegte in Davos bekanntlich 5:3 und stand damit im Finale gegen den SC Bern. Um 1.40 Uhr am Morgen des 2. April traf der Fan-Car der Zuger dann bei der Bossard Arena ein.

Ein damals 23-jähriger Fan, der in Cham wohnt, begab sich gemäss Strafbefehl der Staatsanwaltschaft mit zirka 15 bis 20 weiteren EVZ-Anhängern in die Tiefgarage der Arena, wo sich der Spieler-Bus befand. Auch andere Fans hatten sich bereits dort eingefunden. Sie wollten feiern, schliesslich stand der EVZ seit 19 Jahren das erste Mal wieder in den Playoffs. Der Chamer aber hatte eine brennende Pyro-Fackel dabei. Die Fackel hatte er gemäss Ermittlungen der Staatsanwaltschaft im Jahr 2016 erhalten und bis zu besagtem Tag bei sich zu Hause gelagert. Bei einer anschliessenden Hausdurchsuchung bei ihm konnten zu dem diverse weitere Pyros sichergestellt werden, darunter 43 Feuerwerkskörper, sogenannte Flash Bangers, sowie fünf Zeus Reibkopfknaller.

Nur auf 1000 Meter nähern

Die Konsequenzen dafür sind abschreckend, besonders für einen eingefleischten Fan. Wegen Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz hat ihn die Staatsanwaltschaft unlängst per Strafbefehl zu einer bedingten Geldstrafe von 85 Tagessätzen zu 110 Franken verurteilt, verbunden mit einer Busse von 550 Franken. Diese muss er auch bezahlen. Macht er dies nicht, beträgt die Ersatzfreiheitsstrafe fünf Tage.

Zudem wird dem Pyro-Zünder, was wohl am schmerzhaftesten ist, während der Probezeit der Geldstrafe, die zwei Jahre beträgt, verboten, Eishockeyspiele zu besuchen, bei denen eine Mannschaft der National- oder Swiss-League involviert ist, zudem darf er sich den Stadien sechs Stunden vor dem Spiel, während des Spiels und nach des Spiels nicht mehr als auf 1000 Meter nähern.

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