Nach Abbruch der 4.-Liga-Partie Goldau – Rotkreuz: Stadionverbot für einen Zuschauer

Wegen rassistischer Beleidigungen gegen einen Rotkreuzer Spieler weigerte sich das Team, weiterzuspielen. Der Innerschweizer Fussballverband hat nun seine Sanktionen bekannt gegeben.

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(bier) Nach rassistischen Beleidigungen eines Zuschauers an die Adresse eines Spielers des FC Rotkreuz II im 4.-Liga-Spiel in Goldau am 3. Oktober brach der Schiedsrichter die Begegnung ab. Dies, nachdem die Rotkreuzer sich geweigert hatten, weiterzuspielen.

Nun hat der Innerschweizer Fussballverband in diesem Fall entschieden: Die Partie wird wiederholt werden, gemäss einer Mitteilung des Verbands wollten er sowie die beiden Vereine damit «ein Zeichen gegen Rassismus» setzen.

Dem SC Goldau als Platzverein wird eine Busse von mindestens 400 Franken auferlegt, teilt das «Regionaljournal» von SRF mit. Der Verein werde Regress auf den fehlbaren Zuschauer nehmen und habe ihm ausserdem ein Stadionverbot auferlegt.