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Zuger Stadtrat stellt sich hinter die Jazz Night

Ein CVP-Politiker hat dem Stadtrat kritische Fragen gestellt zur Durchführung von Grossanlässen in der Zuger Altstadt und der damit verbundenen «Kommerzialisierung». Nun liegen die Antworten vor.
Andreas Fässler
An der Jazz Night wird die Zuger Altstadt abgeriegelt. Im Bild die Eliane Amherd Band. (Bild: Werner Schelbert (Zug 24. August 2018))

An der Jazz Night wird die Zuger Altstadt abgeriegelt. Im Bild die Eliane Amherd Band. (Bild: Werner Schelbert (Zug 24. August 2018))

Im vergangenen August hat Martin Eisenring (CVP) eine Interpellation an den Stadtrat gerichtet, in der er Fragen stellt, die primär die Jazz Night betreffen. So wollte er wissen, warum der Stadtrat ein Absperren der Altstadt bewilligt, damit ein privater Verein «kommerzielle Interessen» (kostenpflichtiger Eintritt, Werbung) verfolgen könne. Die Stadt verneint ein kommerzielles Interesse des Vereins, die eingenommenen Gelder seien nötig für die Sicherstellung der jährlichen Durchführung. Auch Firmenwerbung sei zulässig und nötig für die Finanzierung, das sei in all den Jahren noch nie beanstandet worden.

Anstösser nicht beeinträchtigt

Auf Eisenrings Frage, ob die Jazz Night der zahlenden Klientel als Exklusivanlass vorbehalten sein soll, entgegnet die Stadt, dass die Jazz Night nach wie vor für die gesamte Bevölkerung gedacht sei. Der Eintritt von 17 Franken für einen Zeitraum von fünf Stunden im Jahr sei moderat und zumutbar, da es eine Veranstaltung mit grosser Strahlkraft sei. Anstösser seien überdies nicht beeinträchtigt, da sie jederzeit freien Zutritt auf das Gelände hätten. Ob geplant sei, dass die Altstadt künftig auch anderen Anlässen gegen Entgelt und «exklusiv» zur Verfügung gestellt werde, will Eisenring weiter wissen. Auch das verneint die Stadt, es könne jedoch sein, dass für grössere Anlässe nach eingehender Prüfung ein Teil abgesperrt werde, solange es der Bevölkerung einen Mehrwert bringe und es kein rein kommerzieller Anlass sei. Solche Bewilligungen würden aber weiterhin Ausnahme bleiben, so die Stadt.

Was das Zug Sports Festival betrifft, will Eisenring wissen, wie viele Landungen am betreffenden Samstag und Sonntag durch den Helikopter erfolgt seien. Es seien sechs Rotationen pro Tag gewesen, so die Antwort. Auf Eisenrings Input hin, das Festival rein dem nachhaltigen Sport zu widmen, hält die Stadt fest, dass der Anlass bereits mehrfach als besonders nachhaltiger Event ausgezeichnet worden sei und Helikopterflüge im Ermessen des Veranstalters lägen. Deren Angebot sei jedoch diskutierbar, was die Stadt Zug hinsichtlich der Durchführung 2019 mit dem Veranstalter besprechen wolle. Diese Diskussion sei berechtigt in Bezug auf das Konzept der 2000-Watt-Gesellschaft, zu der sich die Stadt verpflichtet hat.

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