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Die Stadt Zug erhält ein Haus zum Lernen

Das Bildungsdepartement der Stadt Zug nutzt das Verwaltungsgebäude an der St.-Oswalds-Gasse zwischen.
Harry Ziegler
Vroni Straub-Müller, Vorsteherin des Bildungsdepartements und Ausstellungsmacher Philipp Gisler. Bild: Stefan Kaiser (Zug, 11. September 2019)

Vroni Straub-Müller, Vorsteherin des Bildungsdepartements und Ausstellungsmacher Philipp Gisler. Bild: Stefan Kaiser (Zug, 11. September 2019)

In dem imposanten, denkmalgeschützten Gebäude an der Zuger St.-Oswalds-Gasse 20 war bis Ende Juni dieses Jahres das städtische Baudepartement untergebracht. Dieses befindet sich seither an der Gubelstrasse 22. Das Gebäude wird seit Ende der Sommerferien zwischengenutzt. Gestern wurde im Rahmen des fünften Stadtzuger Bildungszmittags eine Ausstellung über die Bildungslandschaft Zug eröffnet. Sie ist quasi der offizielle Startschuss zur Zwischennutzung.

Wie die Vorsteherin des städtischen Bildungsdepartements, Vroni Straub-Müller, gestern ausführte, sei es für das Bildungsdepartement ein Glücksfall, dass sich ihr Departement «dieses Gebäude krallen» konnte, erzählt sie lachend. Bereits sind Übungszimmer für die Musikschule eingerichtet. «Wir können nun mit der Zwischennutzung erste Erfahrungen sammeln, wie das Nebeneinander verschiedener Akteure funktioniert.» Das helfe, um die spätere, definitive Nutzung zu definieren. Während der Zwischennutzung, die rund zwei Jahre dauern dürfte, heisst das Haus «SO20». Danach «Haus zum Lernen.»

Bildungslandschaft wachsen lassen

Die Ausstellung «Bildungslandschaft Zug – säen, pflegen, ernten» befasst sich auf der Grundlage des städtischen Bildungsleitbilds mit der Visualisierung der aktuellen Bildungslandschaft Zug. In drei Räumen sind die Themen dargestellt. Ein Raum ist der Gesamtübersicht gewidmet, einer der Übersicht über die Bildungslandschaft-Quartiere und ein weiterer befasst sich mit den Personen in der Bildungslandschaft. Die Ausstellung wurde von Philipp Gisler und Corinne Jäggi von «Kind Jugend Familie» mit einfachen Mitteln verständlich gestaltet. Die Ausstellung ist eine Momentaufnahme der Bildungslandschaft Zug und hat nicht den Anspruch, die Bildungslandschaft mit all ihren Facetten zu erfassen. Sie soll zum Mitmachen anregen. Es ist explizit gewünscht, die Ausstellung mit einem eigenen Beitrag zu ergänzen und dazu beizutragen, das Bild der Bildungslandschaft wachsen zu lassen. Die Ausstellung dauert bis zum 18. September. Die Öffnungszeiten sind unter www.stadtzug.ch zu finden. Eine weitere, nicht zu unterschätzende Aufgabe wird nach Feststehen des definitiven Betriebskonzepts die «bauliche Ertüchtigung des Gebäudes» sein, erklärt Vroni Straub-Müller. Für die Nutzung braucht es im denkmalgeschützten Gebäude unter anderem einen Lift. Einen solchen wollte man vor Jahren schon einmal einbauen, scheiterte aber an den Auflagen.

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