Stadt nimmt neuen Anlauf

Für die geplante Tapas-Bar in der «Ankenwaage» in der Stadt Zug liegt ein neues Baugesuch auf. In trockenen Tüchern ist das Projekt aber noch nicht.

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Die «Ankenwaage» in der Zuger Altstadt. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die «Ankenwaage» in der Zuger Altstadt. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Der Knatsch um die «Ankenwaage» in der Ober Altstadt zieht sich bereits seit zwei Jahren hin. Mit einem neuen Baugesuch geht er in die nächste Runde.

Die Stadt, der das Gebäude gehört, will in der «Ankenwaage» eine Tapas-Bar einrichten. Die Gäste bewirten will Daniel Schäfer. Er reichte 2010 das erste Baugesuch für den Umbau und die Umnutzung ein. Das Konzept eines spanischen Lokals stiess schon damals nicht überall auf Begeisterung.

Kaum war das Baugesuch eingereicht, machte ein Nachbar Einsprache. Schäfer zog das Gesuch zurück, und die Stadt reichte ihrerseits eines für die Umnutzung ein. Es reklamierten zwei Nachbarn gegen die Pläne der Stadt. Ihre Befürchtung: Der Gastronomiebetrieb mit der geplanten Aussenbestuhlung verursache zu viel Lärm.

Seit rund zwei Wochen liegt nun ein neues Gesuch auf. Gemäss Theddy Christen, Leiter der städtischen Abteilung Immobilien, habe man die Aussenbestuhlung anders angeordnet. Die Einsprachefrist läuft bis zum 11. Juli. Eingegangen ist bisher nichts.

Der frühere Einsprecher, Rechtsanwalt Rudolf Mosimann, sagt, er habe grundsätzlich nichts gegen dieses Projekt, allerdings sei zu bedenken, «dass die akustischen Verhältnisse in der Ober Altstadt mit jenen in einem antiken Theater vergleichbar sind. Es ist sehr schnell extrem laut». Ob er gegen das neue Baugesuch erneut Einsprache machen wird, will er nicht sagen.

Samantha Taylor

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