STADT: Sperrgut-Abfuhr soll nicht kostenlos werden

In der Stadt Zug werden auch in Zukunft Gebühren für die Entsorgung von Sperrgut erhoben. Der Stadtrat lehnt einen SVP-Vorstoss ab.

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Wäre die Sperrgut-Abfuhr kostenlos, wären Berge von Sperrgut an allen Strassen und Plätzen nach Meinung des Stadtrates die Folge. (Symbolbild Neue LZ)

Wäre die Sperrgut-Abfuhr kostenlos, wären Berge von Sperrgut an allen Strassen und Plätzen nach Meinung des Stadtrates die Folge. (Symbolbild Neue LZ)

Werner Villiger und Manfred Pircher, namens der SVP-Fraktion, hatten verlangt, dass in der Stadt Zug einmal pro Quartal eine kostenlose Sperrgutabfuhr stattfinden soll.

Der Stadtrat macht in seiner Antwort vom Dienstag geltend, dass er die bisherige Regelung beibehalten will, wonach pro Kilogramm Sperrgut 50 Rappen Entsorgungsgebühren erhoben werden. Die Möglichkeit, in der Stadt Zug gratis Sperrgut entsorgen zu können, würde sonst zu einem enormen Sperrgut-Tourismus führen. Das habe man schon früher mit dem normalen Abfall erfahren müssen. Zudem müsste die Stadt wegen rechtlichen Gründen aus der Zeba (Zweckverband zur Bewirtschaftung von Abfällen) austreten. Dies will der Stadtrat aber nicht.

Auch aus ökologischen Gründen lehnt der Stadtrat eine Gratis-Abfuhr ab, denn das gesammelte Sperrgut müsste ungetrennt in der Kehrrichtverbrennungsanlage verbrannt werden.

rem