STADT ZUG: 26 Scheinzypressen stehen in Reih und Glied

Der Friedhof St. Michael hat sein toskanisches Flair wieder. Dafür, dass das Bild nun stimmt, hat die Stadt so Einiges in Kauf genommen.

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Hans Christen (links) und Heinz Greter, beide in der Friedhofskommission, begutachten die neuen Bäume. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Hans Christen (links) und Heinz Greter, beide in der Friedhofskommission, begutachten die neuen Bäume. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

«Wir haben auf ein Konzept von Dagobert Keiser zurückgegriffen», sagt Heinz Greter und schaut zu den Bäumen hoch. Diese stehen jeweils paarweise am Kopf der kurzen Treppen im Mittelteil des Friedhofs St. Michael Spalier. Der Kunsthistoriker, der auch Mitglied der Friedhofskommission ist, ist mit dem, was er sieht, zufrieden.

Dass nun 26 Scheinzypressen in etwa da stehen, wo vorher 17 entwurzelt wurden, hat indirekt mit dem bekannten Architekten zu tun. Die Scheinzypressen wurden um 1920 hier in Zug installiert, um einen südländischen Eindruck zu bringen. «Diesen toskanischen Friedhof haben wir im historischen Sinne rekonstruiert», so Greter.

Eine Scheinzypresse kostet rund 2000 Franken. Rund 500'000 Franken hat die Stadt für den Friedhof vorgesehen; darunter fallen auch diverse Tiefbauarbeiten. So wurden Treppen und teils Wege erneuert.

Chantal Desbiolles

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.