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STADT ZUG: Alterszentrum Herti benötigt Sanierung

Im Alterszentrum Herti müssen diverse Bereiche erneuert und den heutigen Standards angepasst werden. Die Stadt kostet das fast 2,7 Millionen Franken.
Samantha Taylorsamantha.taylor@zugerzeitung.ch
Alterszentrum Herti/Lilo Sterki (Zuger Zeitung) (Bild: Lilo Sterki (Zuger Zeitung) (Zuger Zeitung))

Alterszentrum Herti/Lilo Sterki (Zuger Zeitung) (Bild: Lilo Sterki (Zuger Zeitung) (Zuger Zeitung))

Die Stadt Zug will 2,69 Millionen Franken für das Alterszentrum Herti in die Hand nehmen. Das geht aus dem Bericht hervor, den der Stadtrat dem Grossen Gemeinderat mit dem entsprechenden Kreditantrag unterbreitet. Grund dafür seien nötige Massnahmen und Sanierungen vor allem im Bereich der Küche und der Lüftung. Beide Bereiche seien inzwischen «ins Alter» gekommen. Denn das Alterszentrum Herti wurde 1984 erbaut und ist damit inzwischen 32 Jahre alt. Ausserdem verpflegt das Alterszentrum laut Angaben der Stadt täglich insgesamt rund 120 Personen – 82 Bewohnerinnen und Bewohner sowie zusätzliche Gäste aus den Alterswohnungen und aus dem Quartier.

«Aufgrund des bereits fortgeschrittenen Alters des Verpflegungsbereichs können die angebotenen Dienstleistungen nicht mehr zeitgerecht erbracht werden», schreibt der Stadtrat in seinem Bericht. Der alte bestehende Verpflegungsbereich entspreche nicht mehr dem heutigen Standard. «Die hygienischen und gesetzlichen Vorschriften haben sich im Laufe der Jahre geändert, sodass eine Sanierung unumgänglich wird.» Hinzu komme, dass es auch bezüglich der Arbeitssicherheit Lücken gebe, die geschlossen werden müssten. Und schliesslich seien der Unterhalt sowie die Ersatzteile gewisser Geräte aufgrund ihres Alters teuer und aufwendig.

Kücheneinrichtung am teuersten

Insgesamt sind es rund 50 Sanierungsmassnahmen, die die Stadt finanziert. Im Bereich der Küche wird unter anderem ein sogenannter Kombidämpfer ersetzt, der Anrichtetisch vergrössert oder der Kühlraum von der Anlieferung her zugänglich gemacht, und die Kühlräume werden mit neuen Kühlzellen ausgestattet. Im logistischen Bereich sollen auch Abläufe optimiert werden. So ist vorgesehen, dass etwa die bestehenden Platzverhältnisse im Trockenlager besser genutzt werden. Im Bereich der Haustechnik muss unter anderem das Abluftgerät der Küche vollständig ersetzt werden, da dies nicht mehr konform sei und zu wenig Luftleistung bringe. Zudem ist in der Küche eine neue Lüftungsdecke nötig. Und schliesslich sollen denn auch gewisse Oberflächenerneuerungen sowie Anpassungen beim Brand- und Schallschutz vorgenommen werden. Am meisten zu Buche schlagen gemäss dem stadträtlichen Bericht die Kücheneinrichtungen (505000 Franken) und die Arbeiten an der Lüftungs­anlage (324000 Franken).

Baubeginn im Frühjahr 2017

Der zeitliche Ablauf sieht vor, dass der Grosse Gemeinderat der Stadt Zug an seiner Sitzung vom 13. Dezember über die Vorlage befinden wird. Die Baueingabe folgt gemäss Stadtrat allerdings schon im November. Sollte der Baukredit Mitte Dezember gesprochen und die Baubewilligung erteilt werden, könnte wohl im Frühjahr 2017 mit dem Bau gestartet werden. Der Stadtrat rechnet damit, dass die Arbeiten dann im September 2017 abgeschlossen sind. Während der gesamten Bauzeit wird der Betrieb im Alterszentrum Herti mittels Provisorium aufrechterhalten.

Samantha Taylor

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