STADT ZUG: Am Postplatz wäre sie gut aufgehoben

Nach der verlorenen Abstimmung muss die Stadt Zug eine Alternative zum Haus Zentrum finden. Am Rand der Altstadt könnten neue Büros geschaffen werden.

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Die Hauptpost in Zug.(Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die Hauptpost in Zug.(Werner Schelbert/Neue ZZ)

Nach dem deutlichen Nein der Stadtzuger Stimmbürger zur 13-Millionen-Sanierung am Verwaltungsgebäude an der Zeughaus­gasse sind neue Vorschläge gefragt. Es bleibt zum Beispiel die Möglichkeit, die Stadtverwaltung anderswo unterzubringen. Dann müsste man logischerweise einen Verkauf der Liegenschaft Haus Zentrum ins Auge fassen, bestätigt Stadtpräsident Dolfi Müller. Mehrere neue Standorte liegen derzeit auf der Hand:

? Die Hauptpost oder eines der drei geplanten Gebäude dahinter, die mit der Bebauung Postplatz Realität werden sollen.
? Die Stadt soll ihre Kapazitäten nutzen, die sie rund um den Kolinplatz noch hat. Und damit das historische Herz der Stadt stärken.

Aus Sicht der Nachbarschaft Münz sei aber klar, sagt Fritz Wagner: «Wir wollen die Stadt auf keinen Fall aus dem Haus Zentrum vertreiben.» Ein Verkauf sei nicht nötig, dafür umso mehr eine städtebauliche Studie und ein Bebauungsplan, findet der alt Stadtarchitekt.

Chantal Desbiolles

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.