STADT ZUG: Auch ein Historiker verlangt den Kahlschlag

Die Scheinzypressen auf dem Zuger Friedhof St. Michael sollen gefällt werden – sagt auch ein Zusatzbericht. Das könnte aber noch dauern.

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Die Zypressen im Friedhof St. Michael sollen gefällt werden. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Zypressen im Friedhof St. Michael sollen gefällt werden. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Der Stadtrat wollte im Frühling alle Scheinzypressen auf dem Friedhof St. Michael in Zug fällen lassen. Dies aus Sicherheits- und Haftungsgründen.

Seine Befürchtung: Die kranken und die in Jahre gekommenen Bäume könnten bei starkem Wind Friedhofsarbeiter und Besucher verletzen. Nur gerade zwei Bäume seien nicht krank, hat die Untersuchung von Spezialisten der Neuheimer Firma Erni Baumpflege und einer Basler Firma ergeben.

Ein ergänzender Bericht zur Baugeschichte und zur Architektur des Friedhofs stützt nun das Vorgehen der Stadt. Das ursprüngliche Parkkonzept soll wiederhergestellt werden.

Es sei deshalb unabdingbar, dass alle 26 Bäume zur gleichen Zeit gesetzt und dieselbe Grösse aufweisen würden. Zudem sei es besonders wichtig, dass die Zypressen aus der gleichen Zucht stammten, damit das angestrebte Ziel der Einheitlichkeit wieder erreicht werde.

Charly Keiser

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.