Stadt Zug beantragt Steuerfusszuschlag

Das Budget der Stadt Zug sieht für das nächste Jahr ein Minus von fast 1 Million Franken vor. Investieren will die Stadt über 80 Millionen Franken in den Wohnungsbau, in Schulhäuser und in Strassen und beantragt dafür einen Steuerfusszuschlag.

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Zuger Altstadt mit Landsgemeindeplatz. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Zuger Altstadt mit Landsgemeindeplatz. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Das Budget 2012 der Stadt Zug weist bei einem Aufwand von 267,1 Millionen Franken und einem Ertrag von 266,1 Millionen Franken ein negatives Rechnungsergebnis von 986‘900 Franken aus. Die zweiten und dritten Pakete der kantonalen Steuerrevision führten dazu, dass die Stadt 15 Millionen Franken weniger Steuern einnehme.

Für die kommenden Jahre sei aber ein sehr hoher Investitionsbedarf auszumachen. So belaufen sich die Nettoinvestitionen auf 81,4 Millionen Franken. Die Grössten Posten sind dabei der Städtische Wohnungsbau (Roost, Frauensteinmatt und Neustadt 2) mit 19,3 Millionen, die Liegenschaften des Verwaltungsvermögens mit 12,9 Millionen und Verkehrsplanung mit 12,5 Millionen Franken.

Steuerfusszuschlag beantragt

Auch wenn aufgrund der Erfahrungen aus den Vorjahren davon auszugehen sei, dass jeweils nur rund 75 Prozent der geplanten Investitionen realisiert werden, könnten nur etwa 30 Prozent der Investitionsausgaben durch den Finanzierungsbeitrag der Laufenden Rechnung gedeckt werden.

Die Fremdfinanzierung werde zwischen 40 bis 50 Millionen Franken betragen. Um diese zu vermindern und einer Finanzierungslücke entgegenzuwirken, beantragt der Stadtrat dem Grossen Gemeinderat zur Finanzierung der Investitionen einen Steuerfusszuschlag von 60 auf 65 Prozent.

pd/bep/sda