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STADT ZUG: Bekommt die Strasse erneut eine Brücke?

Die Unterführung der General-Guisan-Strasse wird frühestens Ende 2019 aufgefüllt. Noch ist aber nicht klar, ob dort statt des geplanten Fussgängerstreifens eine Brücke für Fussgänger und Velofahrer erstellt wird.
Die Unterführung der General-Guisan-Strasse. (Bild: Stefan Kaiser)

Die Unterführung der General-Guisan-Strasse. (Bild: Stefan Kaiser)

Nicht mit grosser Freude, jedoch zur Kenntnis nahm gestern die CVP-Fraktion die Antworten des Stadtrats zur Auffüllung beziehungsweise Sanierung der General-Guisan-Strasse. So diplomatisch fasste Richard Rüegg sein Votum zusammen, in dem er die Kosten von 1,1 Millionen Franken monierte, die die Stadt dort für eine neue Tiefgarageneinfahrt zahlen muss. «Es ist für uns mehr als fragwürdig, dass in eine mögliche Kantonsstrasse ohne Vorbehalte eine Einfahrt bewilligt wurde», begründete Rüegg. Dazu komme, dass die 50-jährige Wanne seit langem sanierungsbedürftig sei und somit auch dieser Umstand missachtet wurde. «Die Konsequenz daraus ist jetzt die Verlegung der Einfahrt auf unsere Kosten.»

Bahnlinie und Verlängerung damals noch im Richtplan

Zum Zeitpunkt des Bebauungsplans im Jahre 2010 seien die Bahnlinie und die Verlängerung der General-Guisan-Strasse noch im Richtplan des Kantons Zug gewesen, konterte Bauchef André Wicki den Vorwurf. Und er erklärte: «Die Wiederinbetriebnahme der Bahnlinie Schleife wurde im August 2010 aus dem Richtplan gestrichen und der Richtplaneintrag der General-Guisan-Strasse am 18. Dezember 2015 angepasst.» Er fügte an: «Wir nehmen das Projekt übrigens frühestens Ende 2019 in Angriff.»

In der Folge drehte sich in der Diskussion alles um den künftigen Fussgänger- und Veloverkehr über die Strasse. «Wir ermuntern den Stadtrat, vor der Sanierung eine Machbarkeitsstudie zum Langsamverkehr zu machen», sagte Anna Spescha (SP). Sie doppelte nach: «Es sollte unbedingt eine einfache Brücke zur Querung der General-Guisan-Strasse geprüft werden.» Hingegen eigne sich der schmale Damm nicht für eine Radwegverbindung.

Sie stimme der SP nicht zu, dass eine Brücke für Radfahrer nicht erstellt werden könne, warb Astrid Estermann (Alternative) und forderte den Stadtrat auf, dies entsprechend zu prüfen und sich damit «weitsichtig» zu verhalten.

Lob bekam der Stadtrat von Gregor Bruhin (SVP): «Wir sind mit den Antworten einverstanden und zufrieden.»

Charly Keiser

charly.keiser@zugerzeitung.ch

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