STADT ZUG: Bus-Chauffeure müssen im Kreisel zirkeln

Schon wieder reklamieren Busfahrer wegen der engen Verhältnisse im neuen Hertikreisel. Bauchefin Andrea Sidler will handeln.

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Der neue Kreisel beim Herti Stadion ist für längere Fahrzeuge schlecht befahrbar. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Der neue Kreisel beim Herti Stadion ist für längere Fahrzeuge schlecht befahrbar. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

«Der hat von der Situation auf der gegenüber liegenden Seite überhaupt nichts gelernt und ist gar kein Freund von uns Busfahrern», entrüstet sich ein Chauffeur, der nicht namentlich genannt werden will, und soeben auf der Linie 6 seinen Dienst absolviert hat. Der Grund für seine Aufregung liefert dem Mann das Trottoir des neuen Hertikreisels. Denn dieses wird im Moment in Fahrtrichtung Cham erstellt. Und in der Kritik des Busfahrers steht Projektleiter Ivo Berlinger von der Abteilung Tiefbau des Baudepartements der Stadt Zug.

Die Forderung: Wie bereits in Fahrtrichtung Zug geschehen, soll das Trottoir auch in Richtung Cham um 50 Zentimeter zurückgesetzt werden. Da Projektleiter Ivo Berlinger für eine Stellungnahme nicht zu erreichen war, gibt Bauchefin Andrea Sidler Auskunft: Zwar gehöre sie nicht zum operativen Teil dieses Projekts. «Ich übergebe den Fall dem Stadtingenieur, damit er zusammen mit dem Projektleiter das Trottoir korrigiert und das Hindernis für die Busfahrer beseitigt wird.»

Charly Keiser

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.