STADT ZUG: Christiane Oeuvray gewinnt Ersatzwahl

In Zug ist FDP-Kandidatin Christiane Oeuvray am Sonntag in die städtische Rechnungsprüfungskommission gewählt worden. Sie erzielte fast 72 Prozent aller Stimmen.

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Die Gewählte Christiane Oeuvray. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Die Gewählte Christiane Oeuvray. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Auf Eva Wadsack-Oehler folgt mit Christiane Oeuvray wieder eine FDP-Frau. «Ich bin sehr glücklich darüber, dass das Stimmvolk so klar entschieden hat», sagte die 41-jährige Buchhalterin mit eidgenössischem Fachausweis nach der Bekanntgabe.

Wahlbeteiligung gering
Cornelia Stocker, Präsidentin der Stadtzuger FDP, gab sich wenig überrascht darüber, dass die eigene Kandidatin ins Revisionsgremium gewählt worden war. Auch habe sie erwartet, dass die Wahlbeteiligung – sie lag bei 27,34 Prozent – nicht sehr hoch ausfallen werde. «Für viele Leute ist diese Wahl zu wenig wichtig.» Überraschend und «sehr erfreulich» sei hingegen der klare Ausgang der Wahl. «Ich nenne das ein Super-Resultat.»

«Kandidatur hat sich gelohnt»
Von einem «grossen Erfolg» sprach aber auch die SVP Stadt Zug. Präsident Manuel Brandenberg wollte von einer Schlappe nichts wissen: «28 Prozent sind für uns eine massive Steigerung des Wähleranteils», sagte er. Es habe sich «absolut gelohnt»,mit Andrea Poncini einen eigenen Kandidaten zu stellen. Dass sich das Stimmvolk nicht für diesen entschieden hatte, erkärte Brandenberg so: «Wir sind allein gegen alle anderen angetreten.»

Sarah Kohler

Mehr zum Thema am Montag in der Neuen Zuger Zeitung