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STADT ZUG: Chrööpfelimee – Es werden noch liebende Paare gesucht

Die Organisatoren des Chrööpfelimee-Singens suchen noch Verliebte, die sich gegen Wein und Krapfen ein Ständchen bringen lassen. Dabei sind nicht nur Stadtzuger angesprochen.
Chröpfelimeh 2017: Liebespaare werden in der Altstadt von verschiedenen Gruppen besungen. (Bild: Stefan Kaiser (Zuger Zeitung))

Chröpfelimeh 2017: Liebespaare werden in der Altstadt von verschiedenen Gruppen besungen. (Bild: Stefan Kaiser (Zuger Zeitung))

Ein Ständchen von Gesangs­gruppen für verliebte Paare: Das bringt das Chrööpfelimee-Singen. Dabei handelt es sich um einen traditionsreichen Brauch der Stadt Zug, der jeweils am Alt-Fasnachts-Sonntag praktiziert wird (siehe Box). Organisiert wird er seit 2008 von der Zunft der Schneider, Tuchscherer und Gewerbsleute. Auch im nächsten Jahr werden die zehn bis zwölf Sängergruppen wieder durch die Stadt Zug ziehen und ihre Stücke vor den Balkonen und Fenstern der Verliebten zum Besten geben. Der Anlass findet diesmal am Sonntag, 18. Februar, von 17.30 bis 23 Uhr statt.

Damit die Sänger die Stadtzuger Quartiere auch mit ihren Stücken erfreuen können, braucht es allerdings noch Paare. Bisher haben sich laut Martin Kühn, Organisator des Chrööpfelimee, erst fünf Paare angemeldet. «Normalerweise nehmen zwischen zehn und zwölf Paare teil. Wir würden uns darum natürlich sehr freuen, wenn es noch mehr werden», sagt er.

Auch Auswärtige sind willkommen

Anmelden können sich grundsätzlich alle Paare, die sich lieben. «Man muss nicht frisch verliebt, verlobt oder verheiratet sein», sagt Kühn. Auch Paare, die beispielsweise ein Jubiläum feiern oder sich einfach etwas Gutes tun möchten, seien willkommen.

Auch bezüglich des Wohnorts der Paare gibt es keine Grenzen. Die Gesangsgruppen gehen in verschiedene Stadtzuger Quartiere. «Man muss zudem nicht in der Stadt Zug wohnen. Auch Auswärtige aus anderen Gemeinden oder sogar anderen Kantonen sind willkommen», sagt Kühn. Die einzige Bedingung sei, dass der Anlass selbst nur in der Stadt Zug durchgeführt werden könne. «Wir können Paaren, die nicht in der Stadt wohnen, ein Lokal zur Verfügung stellen. Es gibt in der Altstadt mehrere Restaurants, die ihre Räume für das Chrööpfelimee anbieten – auch ohne Personal. Die Paare können sich dort mit ihren Freunden treffen und auf die Sänger warten», erklärt Kühn.

Das erste Jahr als «Chrööpfelimee-Meister»

Für Martin Kühn ist die Organisation des Traditionsanlasses Neuland. Zwar kennt der 41-Jährige das Chrööpfelimee-Singen seit seiner Kindheit, das Amt des Chrööpfelimee-Meisters hat er aber erst in diesem Jahr von Ernst Moos übernommen. «Als Mitmeister der Schneiderzunft habe ich mich über das Amt sehr gefreut», sagt Kühn. Er schätze die Tradition. «Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich als Kind mit meiner Familie am Chrööpfelimee-Singen immer in der Altstadt war, um den Chören zu lauschen.» Als Kind habe er auch selbst einmal mitgesungen, und vor etwas mehr als zehn Jahren sei er gemeinsam mit seiner Frau besungen worden. Kühn: «Es ist einfach eine wahnsinnig schöne Tradition. Die Qualität der Chöre ist toll, und die Freude in den Augen der Paare zu sehen, ist wunderbar.»

Samantha Taylor

samantha.taylor@zugerzeitung.ch

Hinweis
Paare, die sich für das Chrööpfelimee-Singen anmelden möchten, können dies noch bis Ende Januar tun unter chroopfelimee@schneiderzunft.ch .

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