STADT ZUG: Das Bauprojekt Guggital wird klar abgelehnt

Die Stadtbildkommission akzeptiert die umstrittene Arealbebauung im Guggital nicht. Vermutlich wird sie nun nicht realisiert.

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Zugerbergstrasse 52/54 und Guggitalring 5: Die Baugerüste stehen, die Häuser vielleicht nie. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Zugerbergstrasse 52/54 und Guggitalring 5: Die Baugerüste stehen, die Häuser vielleicht nie. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Das Votum der fünfköpfigen Zuger Stadtbildkommission zur geplanten Arealbebauung im Guggital ist ziemlich deutlich ausgefallen: Einstimmig haben die Fachleute die riesige Überbauung an der Zugerbergstrasse 52 und 54 sowie im Guggitalring 5 abgelehnt. Begründung: Der vierstöckige Bau inklusive Attikageschoss, der in drei Einzelgebäude aufgeteilt ist, wird vor allem als zu hoch und zu wenig quartierverträglich beurteilt. Sprich: das Gremium empfindet das Projekt als viel zu überdimensioniert.

Der Zuger Stadtrat hat sich mit der Liegenschaftseigentümerin Zürich Anlagestiftung in Verbindung gesetzt hat, um eine Aussprache mit den Mietern zu erwirken. Doch ob es dazu kommt, steht in den Sternen. Denn Martin Gubler, Geschäftsführer der Zürich Anlagestiftung tönt an: «Wenn sich eine entsprechend grössere Ausnützung baulich nicht realisieren lässt, hat sich das Thema Neubau für uns erledigt.»

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.