STADT ZUG: Das Grand Café wird zum Restaurant

In den nächsten Wochen wird das Grand Café umgebaut. Das Lokal bekommt dabei nicht nur optisch einen neuen Anstrich.

Samantha Taylor
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Das Team des «GC»: Maya Baumberger (links), Patrick Wismer, Kamila Griglakova und Diana Nussbaumer. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 15. Februar 2017))

Das Team des «GC»: Maya Baumberger (links), Patrick Wismer, Kamila Griglakova und Diana Nussbaumer. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 15. Februar 2017))

Samantha Taylor

samantha.taylor@zugerzeitung.ch

«Es läuft richtig gut», sagt Patrick Wismer (36) und strahlt. Er hat zusammen mit SC-Cham-Verteidiger Pascal Nussbaumer (31) und dem bekannten Schweizer Eishockeytorhüter Reto Berra (29) Anfang Jahr das traditionsreiche Grand Café an der Stadtzuger Bahnhofstrasse übernommen. In den wenigen Wochen, seit das Trio dort das Sagen hat, hat sich im Café schon einiges verändert. «Wir haben die Küche etwas ausgebaut und einige neue Geräte angeschafft», sagt Wismer.

Das widerspiegelt sich nun auch in der Mittagskarte. «Wir bieten eine grössere Auswahl. Es gibt nach wie vor Salate und Kanapees. Aber wir haben auch Fleisch-, Fisch- und Pastagerichte auf der Karte.» Zu guten Preisen, wie der 36-Jährige betont. «Ein Salattopf kostet beispielsweise 13.50 Franken, ein Fischfilet 24.50, und dabei ist immer alles frisch und hausgemacht.» Man lehne sich mit der Karte an jene im Restaurant Hello World in Baar an. Dieses hat Wismer vor rund zwei Jahren eröffnet und ist damit sehr erfolgreich. Das Konzept habe sich bereits in den ersten Wochen bewährt. «Wir haben ungefähr ein Drittel mehr Gäste am Mittag als vorher», so Wismer.

Hinterer Teil wird abends geöffnet

Die neue, etwas erweiterte Mittagskarte war jedoch der «kleinere Streich». Der grössere steht in den nächsten Wochen an. Ab Montag schliesst das Grand Café zwecks Umbaus seine Türen. Wiedereröffnet wird es am Donnerstag, 2. März. «In diesen zehn Tagen geht einiges», versichert Wismer. Sowohl der Barbereich, der sich im vorderen der Bahnhofstrasse zugewandten Teil ­befindet, wie auch der hintere Bereich zur Poststrasse werden umgebaut und umgestaltet. Etwas «heimeliger und gleichzeitig etwas industriemässiger» soll es laut dem neuen Pächter werden. «Wir haben uns optisch für ein ähnliches Konzept wie im ‹Hello World› mit Holz und Industrielampen entschieden.» Das Lokal soll zudem weniger zweigeteilt wirken als bisher. «Wir werden das Mobiliar und auch den neuen Plattenboden von vorne bis hinten durchziehen», erklärt Wismer.

Das Ziel des Gastronomen ist, dass das Lokal vermehrt als Ganzes genutzt wird. «Darum passen wir das Konzept am Abend im hinteren Teil an.» Neu wird dieser Bereich von Mittwoch bis Samstag jeweils bis Mitternacht geöffnet sein. Bisher war er abends geschlossen. «Dort entsteht das ‹Hello World City›», sagt Wismer und erklärt: «Neu kann man dort am Abend auch essen. Es wird eine etwas kleinere, aber ähnliche Karte geben wie im ‹Hello World› in Baar. Unser Küchenchef vom ‹Hello World› wird an diesen Tagen in Zug kochen.» Serviert werden unter anderem Burger, klassische Gerichte wie Hackbraten sowie diverse Fisch- und Pastagerichte. Der Bereich sei als «Unterstützung zum Barleben» im vorderen Teil dem eigentlichen GC – wie das Grand Café genannt wird – gedacht. «Der vordere Bereich wird das GC bleiben. Da ändern wir inhaltlich nichts und auch nicht am Namen», versichert Wismer. Nur etwas werde angepasst. «Wir stellen auf Kolbenkaffeemaschinen um und besuchen alle einen Baristakurs», erzählt er.

Ein Lokal «für alle»

Im hinteren Bereich soll man ungezwungen essen können. «Ich stelle mir das so vor: Eine Gruppe kommt zu uns zum Apéro in die Bar. Dann entscheidet man sich spontan, noch was zu essen, setzt sich nach hinten, geniesst einen Burger und geht danach ins Kino», führt der Baarer aus.

Angeboten werden im hinteren Bereich knapp 40 Plätze. Offen sei das Lokal für alle, versichert Wismer. «Es soll eine ganz lockere Sache sein, für Junge, für Ältere, für Familien – einfach für alle.» Geöffnet sein wird das Grand Café mit seinem neuen Bereich ab dem 2. März jeweils montags und dienstags von 5.30 bis 19 Uhr, mittwochs und donnerstags bis Mitternacht und freitags wie auch samstags bis 2 Uhr. Sonntags bleibt das Lokal geschlossen – vorläufig, wie Wismer sagt: «Wir könnten uns auch vorstellen, den Sonntag mal in Angriff zu nehmen, mit Brunch und Abendessen. Aber zuerst starten wir jetzt mal mit dem neuen Konzept.»

Hinweis

Nach der Wiedereröffnung am Donnerstag, 2. März, findet am Freitag und Samstag, 3. und 4. März, ein Eröffnungsanlass statt.