Stadt Zug
Das Siegerprojekt für die Energiezentrale von Circulago steht fest

Neben ihrem Unterwerk Herti an der Nordzufahrt plant die Wasserwerke Zug AG einen neuen Bau.

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(bier) Die Anlage beim Unterwerk Herti wird laut einer Mitteilung der Wasserwerke Zug AG (WWZ) die Versorgung des Gebiets Altgass, Unterfeld, Schleifi, Gartenstadt und Herti mit CO2-armer Wärme- und Kälteenergie aus dem Zugersee übernehmen. Die geplante Energiezentrale wird das einzige oberirdische Bauwerk des Energieverbunds Circulago.

Im Rahmen eines Architekturwettbewerbs für den Bau wurde vor kurzem das Projekt Zyklus von Lütjens Padmanabhan Architekten Zürich und Bischoff Landschaftsarchitektur Baden zum Sieger gekürt. «Aufgrund des Volumens der Anlage sind die Fassadengestaltung und Einbettung ins Landschaftsbild von grosser Wichtigkeit», heisst es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Eine Fachjury aus (Landschafts-)Architektinnen und Architekten sowie eine «Sachjury» mit Vertretern der Gemeinden Baar und Zug sowie der WWZ kürten den Sieger. Die Baueingabe ist laut der WWZ für die zweite Hälfte dieses Jahres vorgesehen.

Im Unterfeld wird gearbeitet

Im Gebiet Unterfeld sind die Erschliessungsarbeiten für die künftige Energiezentrale bereits in Gang. Der nördlichste und südlichste Teil der Leitungsverlegung im Bahndamm ist bis September 2021 in Bau. Anschliessend ruhen laut der WWZ dort die Arbeiten für ein Jahr für die Renaturierung und Erholung des Erdreichs. Im Jahr 2023 folgt dann der Bau des mittleren Teils der Quellenleitung im Bahndamm.

Vom 26. Mai bis zum 10. Juni kann die Öffentlichkeit das Siegerprojekt sowie die anderen sechs Projektideen am neuen WWZ-Hauptsitz an der Chollerstrasse 26 in Zug besichtigen. Die Öffnungszeiten sind täglich von 07.30 bis 17.30 Uhr – ausser samstags, sonntags und an Feiertagen.