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STADT ZUG: Der «Pfauen» ist ein Chamäleon

Am Donnerstag wurde das neue Lokal im Kolingeviert an der Kirchengasse 1 eröffnet. Betrieben wird es von den Gebrüdern Speck. Die beiden wollen damit auch das Zuger Nachtleben aufmischen.
Samantha Taylor
Walter (links) und Peter Speck in ihrem neuen Lokal, dem «Pfauen». (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 23. November 2017))

Walter (links) und Peter Speck in ihrem neuen Lokal, dem «Pfauen». (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 23. November 2017))

Samantha Taylor

samantha.taylor@zugerzeitung.ch

«Das Ganze bedeutet für uns back to the Roots, zurück zu den Wurzeln», sagt Peter Speck und blickt sich im «Pfauen» an der Kirchenstrasse 1 um. Am Donnerstag wurde das neue Lokal im Kolingeviert, das zugleich Café, Konditorei, Restaurant und Bar ist, eröffnet. Und das eben nahe an den Wurzeln der Familie Speck. Der Urgrossvater der beiden Brüder Walter und Peter Speck, welche die Betriebe heute führen, hat 1895 nebenan, an der Kirchenstrasse 3, seine Brote gebacken und verkauft. Bis 1992 wurde das Geschäft auch dort betrieben.

Von den alten Zeiten zeugen in dem neu gebauten Lokal noch einige Accessoires. So finden sich an einigen Wänden alte Backinstrumente und Schüsseln. Einige Lampen sind speziell für den «Pfauen» aus alten Schwingbesen angefertigt worden und auch noch als solche zu erkennen; andere wurden aus gebrauchten Backformen hergestellt. Überhaupt versprüht das Lokal einen Industrie-Chic: Der Holzboden und die Wände sind in verschiedenen Grautönen gehalten, und an der ebenfalls dunkeln Decke sind die Lüftungsrohre sichtbar. Das Mobiliar ist ebenfalls vorwiegend in Grau und Schwarz, wirkt aber warm. «Wir wollten uns so einrichten, wie man es heute auch zu Hause tut. Die Leute sollen sich wohlfühlen», sagt Peter Speck.

Konzerte, Waffeln und auch Bier

Der «Pfauen» ist in zwei Bereiche unterteilt. Beim Eingang finden sich tiefe Tische mit Stühlen, eine Theke mit einer Auslage, in der sich das Sortiment der Konditorei findet. Im hinteren erhöhten Teil gibt es weitere Tische und Stühle. Insgesamt bietet das Lokal rund 40 Sitzplätze. Im Sommer sind es einige mehr, denn sowohl auf der Vorderseite zur Grabenstrasse hinaus wie auch auf dem kleinen Plätzchen im Innenhof können Tische und Stühle aufgestellt werden. Welchen Namen der kleine Platz, der bisher völlig unbelebt war, tragen soll, ist noch nicht klar. «Vielleicht wird es der Pfauenplatz», sagt Walter Speck und schmunzelt. Sowohl der Innen- wie auch der Aussenbereich sollen Tag und Nacht genutzt werden. Das Lokal wird von Mittwoch bis Samstag bis Mitternacht geöffnet haben. Geplant sind ausserdem regelmässige Events, wie etwa Konzerte. «Wir sind tagsüber eine Konditorei mit Café und abends eine Bar», sagt Peter Speck. Ein Teil der Inneneinrichtung sei auch speziell für diesen Wandel konzipiert. So wird etwa die Konditorenauslage zu einem Teil der Bar, der Anschlag mit dem Tagesmenü zu einem Spirituosenschrank und die Wand zur Küche zur Gläserwand. «Abends sieht es hier ganz anders aus als am Tag. Es ist wie ein Chamäleon», so Peter Speck.

Dazu passt das kulinarische Angebot. Gegessen werden kann im «Pfauen» durchgehend. Am Wochenende gibt es Brunchmöglichkeiten. «Speziell auf der Karte haben wir hier Waffeln, süsse und salzige», sagt Walter Speck. Bei den Getränken setzten die Brüder auf ein Sortiment an lokalen Craftbieren. Zu trinken gibt es die Biere von sieben Zuger Brauereien. Vier davon sind im Offenausschank erhältlich. «Als ich angefangen habe, mich mit dem Thema zu befassen, war ich überrascht, wie viele Brauereien es im Kanton gibt. Diese Vielfalt wollen wir abbilden.»

Die Brüder sind mit dem Umbau und dem Konzept zufrieden – fürs Erste, wie Peter Speck sagt: «Alles Weitere wird sich jetzt zeigen. Wir sind sehr gespannt auf die Feedbacks der Gäste.»

Hinweis

Zur Eröffnung gibt es im «Pfauen» an der Kirchenstrasse 1 zwei Konzerte. Heute Freitag spielt ab 17.30 Uhr der Gitarrist Matthias Harter; morgen Samstag spielt ab 20.30 Uhr der Singer-Songwriter Count Vlad.

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