STADT ZUG: Die beiden Opfer waren wohl schon länger tot

Das Tötungsdelikt in einer Zuger Wohnung ist noch ungeklärt. Die Obduktionen der Opfer sollen nun Klarheit über Todesursache und Identität geben.

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In diesem Haus am Eschenring 12 in Zug wurden die Leichen gefunden. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

In diesem Haus am Eschenring 12 in Zug wurden die Leichen gefunden. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Im Beisein von Mitarbeitenden des Kriminaltechnischen Dienstes der Zuger Polizei haben am Montagmorgen die Obduktionen der beiden Opfer am Institut für Rechtsmedizin Zürich begonnen, wie es in einem Communiqué heisst. Die Zuger Strafverfolgungsbehörden erhoffen sich daraus, wertvolle Erkenntnisse über die Todesursache der Frauen zu erhalten. In einem weiteren Schritt wird die Identität der beiden Toten geklärt. Entgegen Medienberichten seien die beiden Frauen nach wie vor nicht identifiziert.

Aufwändige Spurensicherung
Die Spurensicherung in der Wohnung am Eschenring dauert nach wie vor an. Die Räumlichkeiten wurden durch den Brand stark in Mitleidenschaft gezogen, was die Suche nach Spuren sehr aufwändig und anspruchsvoll gestalte. Was sich genau in der Wohnung abgespielt hatte, ist unklar. Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Frauen schon einige Tage tot in der Wohnung waren, bevor sie durch die Polizei am Freitag (27. Februar 2009) gefunden worden sind.

Bis heute wurde noch niemand inhaftiert. Die Zuger Polizei konnte jedoch diverse Personen befragen. Die Resultate daraus werden zurzeit ausgewertet. Die Zuger Strafverfolgungsbehörden erhoffen sich, Mitte der Woche Ergebnisse aus den laufenden Ermittlungen veröffentlichen zu können

scd