STADT ZUG: Die Polizei nimmt sechs Hausbesetzer fest

Trotz Vereinbarung haben mehrere Personen ein besetztes Haus in Zug nicht verlassen. Nachdem die Besetzer gar jedes Gespräch verweigerten, stellte der Eigentümer Strafantrag.

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Die Albisstrasse in Zug. (Bild mapsearch.ch; rote Markierung scd)

Die Albisstrasse in Zug. (Bild mapsearch.ch; rote Markierung scd)

Am Samstag drangen diverse Personen «gewaltsam» in eine leer stehende Liegenschaft an der Albisstrasse in Zug ein, wie die Zuger Polizei mitteilt. In einem Bekennerschreiben an den Immobilienbesitzer stellten sie die Forderung, vorübergehend im Gebäude bleiben zu dürfen. In Absprache mit der Zuger Polizei erteilte der Hauseigentümer den Besetzern ein Bleiberecht bis Sonntagabend.

Polizisten «angepöbelt»
Nach Ablauf des Gastrechtes verliessen die Besetzer die Liegenschaft jedoch nicht und begannen gar damit, sich im Gebäude zu verschanzen. Die Polizei forderte die Besetzer in diversen Gesprächen auf, die Liegenschaft zu verlassen und erinnerte sie an die Abmachung mit dem Hauseigentümer. Die Besetzer weigerten sich jedoch und begannen, die Polizisten anzupöbeln, wie es weiter heisst. Der Liegenschaftsbesitzer reichte daraufhin Strafanzeige ein und forderte die Zuger Polizei auf, das Haus zu räumen.

Am Montagmorgen verschaffte sich die Polizei schliesslich Zutritt ins Gebäude und nahm sechs Personen fest. Die Festgenommenen sind alle Schweizer, wohnen im Kanton Zug und sind zwischen 18 und 39 Jahre alt. Sie werden verzeigt und werden möglicherweise auch für Zivilforderungen aufkommen müssen.

scd