STADT ZUG: Die Schulsozialarbeit wird ausgedehnt

Die Schulsozialarbeit wird in der Stadt Zug flächendeckend eingeführt. Dies ist im Grossen Gemeinderat der Stadt Zug beschlossen worden.

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Die Schulsozialarbeit wird in der Stadt Zug flächendeckend eingeführt. Der Grosse Gemeinderat hat dafür am Dienstag mit 25 zu 5 Stimmen 190 Stellenprozente bewilligt.

Keine unumstrittene Entscheidung, wie sich in der Diskussion zeigte. Die SVP kämpfte vehement gegen die Ausdehnung von drei Schulhäusern auf die ganze Stadt. Nicht der Staat oder die Schule sollen für die Erziehung der Eltern verantwortlich sein, sondern die Eltern. In den Schulhäusern Loreto (Oberstufe) und Guthirt/Herti (Unterstufe) wurde die Schulsozialarbeit in den Jahren 2000 und 2001 eingeführt und hat sich nach den Worten des Stadtrates bewährt, heisst es in einer Mitteilung der Stadt Zug.

Nun will die SVP gegen den Entscheid das Referendum ergreifen.

Chantal Desbiolles

Einen ausführlichen Artikel zum Thema lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.