STADT ZUG: Die Vögel zwitscherten zu «Nabucco» mit

Der Gefangenenchor am Zugersee: Der Gastauftritt von Verdis beliebter Oper war ausverkauft. Doch nicht alle Besucher waren zufrieden.

Drucken
Teilen
Babylonierkönig Nabucco (rechts) und seine Tochter Fenena. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Babylonierkönig Nabucco (rechts) und seine Tochter Fenena. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Ein so dicht gedrängtes Publikum hat man auf dem Landsgemeindeplatz wohl noch nie gesehen: Mit rund 1400 Eintritten war das «Opern Air» komplett ausverkauft.

Das führte anfänglich zu Misstönen. Aufgrund der freien Platzwahl breiteten einige Besucher grossflächig Reserviertschilder aus, während andere sich ärgerten, trotz des teuren Eintrittspreises keinen Sitzplatz zu finden.

Der warme Sommerabend erhöhte die Erwartungen ans Amüsement. Die Wanderinszenierung der Schlesischen Staatsoper hatte ein internationales, anspruchsvolles Publikum angelockt, wie sich etwa am amerikanisch gefärbten Lobruf «Bravo» erkennen liess.

Höhepunkte zu wenig ausgereizt
Etwas statisch nahm die Geschichte von Verdis Freiheitsoper «Nabucco» ihren Lauf, und manch einer hätte sich wohl Untertitel gewünscht, wie es heute an vielen Opernhäusern üblich ist.

Denn dem Plot um das Freiheitsstreben des jüdischen Volkes in babylonischer Gefangenschaft unter Nebukadnezar (italienisch «Nabucco») zu folgen, fiel nicht immer leicht: Es fehlte die volle Ausreizung von dramatischen Höhepunkten.

Julia Häcki

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.