STADT ZUG: Diese Dächer eignen sich für Solaranlagen

Welche Dächer sind geeignet für Solaranlagen? Dies lässt sich neu online prüfen. Das Potential für Solarenergie ist enorm.

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Ausschnitt aus dem Solarkataster: rot = sehr gute Eignung, orange = gut, gelb = mässig und blau = ungeeignet. (Bild: PD)

Ausschnitt aus dem Solarkataster: rot = sehr gute Eignung, orange = gut, gelb = mässig und blau = ungeeignet. (Bild: PD)

Wo machen Solaranlagen Sinn? Die Stadt Zug hat einen Solarkataster erstellt. Er soll aufzeigen, wo Sonnenkollektoren oder Fotovoltaikanlagen Sinn machen. Hintergrund ist das neue und vereinfachte Bewilligungsverfahren für Solaranlagen, das die Stadt Zug im Sommer einführt.

«Wir wollen die Planung von Solaranlagen vereinfachen und den Anreiz erhöhen, selbst Energie zu produzieren», sagt Stadtökologe Walter Fassbind. Bis zu 30‘000 Franken der Planungs- und Baukosten werden vom gemeindlichen Förderprogramm übernommen.

Grosses Potential für Solarstrom

Würden in Zug alle geeigneten Dachflächen mit Solarzellen versehen, ergäbe sich ein Potenzial von rund 50 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr. Dies entspricht 25 Prozent des jährlichen Stromverbrauchs der Stadt Zug. Nach Einschätzung von Experten ist es durchaus realistisch, in der Stadt Zug Solaranlagen zu installieren, die mindestens 25 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Nimmt man nur die stadteigenen und sehr gut geeigneten Flächen von Schul- und Infrastrukturbauten, könnten rund zwei Millionen Kilowattstunden Solarstrom selbst produziert werden. Dies entspricht in etwa einem Drittel des Stromes, der für Infrastruktur, Verwaltung und Schulen während eines Jahres benötigt wird.

pd/rem

Hinweis:
Jeder kann selber überprüfen, ob sich das eigene Hausdach als solare Nutzfläche eignet: das Internetportal der GIS-Fachstelle des Kantons Zug www.zugis.ch zeigt unter der Rubrik «Planung und Bau/Solarkataster Stadt Zug» eine detaillierte Karte.