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STADT ZUG: Ehrung fürs Dokumentieren und fürs Anspuren

Daniel Brunner, Gründer des Doku-Zug, und der Verein Loipe Zugerberg erhalten einen Lebkuchen. Auf diese Weise ehrt die Stadt Zug traditionellerweise Personen, die sich um die Stadt verdient gemacht haben.
Die Preisträger (sitzend, von links) Daniel Brunner, Doku-Zug; Werner Mathis, Rudolf Steiner, Peter Hodel, alle vom Verein Loipe Zugerberg. Zugesellt haben sich (von links) Stadtschreiber Martin Würmli, Stadtpräsident Dolfi Müller, die Stadträte Vroni Straub-Müller, Karl Kobelt, André Wicki und Urs Raschle. (Bild: PD)

Die Preisträger (sitzend, von links) Daniel Brunner, Doku-Zug; Werner Mathis, Rudolf Steiner, Peter Hodel, alle vom Verein Loipe Zugerberg. Zugesellt haben sich (von links) Stadtschreiber Martin Würmli, Stadtpräsident Dolfi Müller, die Stadträte Vroni Straub-Müller, Karl Kobelt, André Wicki und Urs Raschle. (Bild: PD)

So ändern sich die Zeiten: «Es gab eine Zeit, wo der Name Daniel Brunner für die braven Bürgerinnen und Bürger ein Reizwort war», sagte Stadtpräsident Dolfi Müller in seiner Laudatio an der Zuger Lebkuchenfeier. Brunner von 1986 bis 1998 als Vertreter der damaligen Sozialistisch Grüne Alternative (SGA) die Revolution ins Stadtparlament, zusammen mit seinem Wegbegleiter Jo Lang.

Doch das ist lange her. Am Mittwoch hat die Stadt Zug Daniel Brunner in einer seiner späteren Rollen geehrt: Als Gründer des Informationszentrums Doku-Zug. 2,5 Millionen Dokumente hat das Zentrum mit seinen heute neun Vollzeitstellen bisher zusammengetragen. Hinter diesem Engagement stecke ein immenser finanzieller Einsatz aus Daniel Brunners Privatvermögen, was keineswegs selbstverständlich sei, unterstrich Stadtpräsident Dolfi Müller.

Spurenleger geehrt

Ebenfalls geehrt wurde der Verein Loipe Zugerberg, der seit über 30 Jahren seine Dienste für Langläuferinnen und Langläufer leistet. Der Verein zählt zwischen 400 und 500 Mitglieder und unterhält ein Loipennetz von rund zwanzig Kilometern.

pd/cv

Lebkuchen als Steuerabgabe

Die Lebkuchenfeier geht auf eine besondere historische Beziehung zwischen der Stadt Zug und Kloster Frauenthal zurück. Am 5. Januar 1386 nahmen Ammann, Rat und Bürger der Stadt Zug die Äbtissin und den Konvent des Gotteshauses Frauenthal ins Bürgerrecht auf. Gleichzeitig wurde das Kloster unter den «Schutz und Schirm» der Stadt gestellt; dafür hatte das Kloster eine Steuerabgabe (3 Pfund Geld), Zoll und Umgeld zu entrichten. Seit Menschengedenken haben die Nonnen von Frauenthal zur Weihnachtszeit grosse Lebkuchen gebacken, die als Teil der geschuldeten Abgaben entgegen genommen wurden.

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