STADT ZUG: Ein Alters- und Familienzentrum für die Stadt

Zug soll in der Frauensteinmatt im Süden der Stadt ein neues Zentrum erhalten. Der Stadtrat unterbreitet dem Parlament dafür einen Baukredit von 65,2 Millionen Franken. Bis im Frühling 2011 soll das neue Zentrum bezugsbereit sein.

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So soll das neue Alters- und Familienzentrum Frauensteinmatt dereinst aussehen. (Visualisierung pd)

So soll das neue Alters- und Familienzentrum Frauensteinmatt dereinst aussehen. (Visualisierung pd)

Geplant sind ein Alterszentrum, Alters- und Familienwohnungen, eine Kindertagesstätte, ein Parkhaus sowie ein Feuerwehrdepot, wie es in einer Mitteilung der Stadt Zug vom Mittwoch heisst. Die Stiftung Priesterheim zum Frauenstein wird der Stadt das zu überbauende Grundstück im Baurecht abgeben.

Auf eigene Kosten wird die Stiftung auf dem Areal südlich der Altstadt ein Wohnhaus mit acht Wohungen realisieren. Die Stadt realisiert daneben das eigentliche Pflegeheim mit 89 Pflegebetten sowie ein drittes Haus mit 36 Alterswohnungen, 12 Familienwohnungen und einer Kindertagesstätte.

Demografische Entwicklung berücksichtigen
Für die Bewohner soll zudem ein grosser, öffentlicher Aussenraum geschaffen werden und für die Kinder ein Spielplatz. Des weiteren ist ein Platz für Blumen- und Gemüsegärten vorgesehen. Der Grosse Gemeinderat hat daür nun Investitionskosten von 65,2 Millionen Franken zu bewilligen.

Mit dem Projekt soll der demografischen Entwicklung in der Stadt und im Kanton Zug Rechnung getragen werden. Heute verfügt Zug über 290 Alters- und Pflegeheimbetten. Ein Expertenbericht errechnete gemäss Mitteilung bis 2015 einen Bedarf von über 350 Betten. Bis im Jahr 2030 sollen es sogar rund 600 Plätze sein.

sda