STADT ZUG: Ein Tiertransporter macht sich selbstständig

Beim Verladen eines Munis machte sich ein ungenügend gesicherter Tiertransporter selbständig. Er rollte über eine drei Meter hohe Stützmauer.

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Der verunfallte Tiertransporter. (Bild Freiwillige Feuerwehr Stadt Zug)

Der verunfallte Tiertransporter. (Bild Freiwillige Feuerwehr Stadt Zug)

Der Chauffeur eines Tiertransporters fuhr am Freitagmorgen, 22. Mai, kurz nach Mitternacht, auf der Artherstrasse (Höhe Murpfli) rückwärts eine steile Strasse hinauf, wo er einen Muni verladen wollte. Wie es in einer Mitteilung der Zuger Strafverfolgungsbehörden heisst, habe er es aber unterlassen, sein Fahrzeug korrekt zu sichern. Als der Chauffeur und der Landwirt das Tier auf die Ladefläche bringen wollten, kam der Lastwagen plötzlich ins Rollen.

Mit einem Sprung von der Ladefläche konnten sich Mensch und Tier retten, bevor der Lastwagen über eine rund drei Meter hohe Stützmauer rollte. Im Transporter befanden sich bereits drei Munis, wie es in einer Mitteilung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zug (FFZ) heisst.

Rund 150 Liter Diesel ausgelaufen
Wie Markus Pfiffner von der FFZ erklärt, habe der Transporter nach dem Eintreffen der Polizei möglichst schnell gesichert werden müssen. «Wir haben dann den Transporter mit Seilwinden zurückgezogen», erklärt er. Mit einem angeforderten Pneukran sei das Fahrzeug schliesslich wieder in eine normale Lage gebracht worden.

Beim Unfall wurde niemand verletzt. Zur Bergung des Fahrzeuges wurde die FFZ mit rund 40 Rettungskräften beigezogen. Weiter wurde das Amt für Umwelt aufgeboten, weil zirka 150 Liter Diesel ausgelaufen waren. Die Bergung des Fahrzeuges dauerte rund vier Stunden, bis 4.30 Uhr. Die Artherstrasse musste für gut drei Stunden komplett gesperrt werden.

ana