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STADT ZUG: Eine Tafel für die Geburtsstätte der Zuger Kirschtorte

100 Jahre nach der Kreation der Zuger Kirschtorte sollen die Pasanten erfahren, wo der Dauerbrenner der Zuger Kulinarik entstand: Jetzt wurde am Haus, in dem der damalige Konditor Heiri Höhn das Gebäck erstmals schichtete, eine Infotafel angebracht.
Eine Kirschtorten-Schachtel der Confiserie H. Höhn aus den 1920er-Jahren. (Bild: pd)

Eine Kirschtorten-Schachtel der Confiserie H. Höhn aus den 1920er-Jahren. (Bild: pd)

Wer durch Zug schlendert, erfährt auf blauen Infotafeln, welche Geschichte historische Gebäude zu erzählen haben. Auch über das Haus zur Spindel lässt sich etwas erzählen, das nicht unwesentlich ist für die Stadt: Im Haus an der Alpenstrasse 7 wurde in der Vorweihnachtszeit vor 100 Jahren die Zuger Kirschtorte kreiert. Die Confiserie-Kreation des damaligen Konditors Heiri Höhn gilt heute als eines der Zuger Erzeugnisse schlechthin.

Dass er eben vor einem wichtigen Schauplatz der Zuger Kulinarik steht, erfährt der Passant seit Mittwoch dank einer neu angebrachten Infotafel am Haus, in dem die Zuger Spezialität ausgebrütet wurde. So ist zu lesen, dass im 1911 errichteten «Haus zur Spindel» im Zuger Neustadt-Quartier der junge Konditor Heinrich Höhn 1913 eine «Café-Conditorei» eröffnet habe.

Das Ladenlokal im Erdgeschoss war gleichzeitig Küche und Backstube, der Ladentisch bestand aus Eier-Holzkisten, die mit Tüchern bedeckt waren. Im hinteren Teil des Geschäfts befand sich Höhns «Laboratorium», die Backstube mit Kohlebackofen. Hier wurde kurz vor Weihnachten 1915 die Zuger Kirschtorte erfunden.

1919 verlegte Höhn seine Konditorei in ein grösseres Lokal an den benachbarten Bundesplatz 3, dem heutigen Kaffeehaus «Treichler».

pd/cv

Sie wohnten der Enthüllung der Informationstafel bei: Bruno Heini, Präsident der Zuger Kirschtortengesellschaft, der Zuger Stadtpräsident Dolfi Müller und der Zuger Landammann Heinz Tännler. (Bild: pd)

Sie wohnten der Enthüllung der Informationstafel bei: Bruno Heini, Präsident der Zuger Kirschtortengesellschaft, der Zuger Stadtpräsident Dolfi Müller und der Zuger Landammann Heinz Tännler. (Bild: pd)

Heiri Höhn mit Angestellten vor seiner «Café-Conditorei H. Höhn» an der Alpenstrasse 7 in Zug im Jahr 1913. (Bild: zvg)

Heiri Höhn mit Angestellten vor seiner «Café-Conditorei H. Höhn» an der Alpenstrasse 7 in Zug im Jahr 1913. (Bild: zvg)

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