STADT ZUG: Frauensteinmatt: Die Bauarbeiten beginnen

Mit dem Spatenstich fiel am (heutigen) Dienstag der Startschuss für die Bauarbeiten für das Zentrum Frauensteinmatt. Ein 65-Mio.-Franken-Projekt, das nach zwei Jahren fertig sein soll.

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So soll das neue Alters- und Familienzentrum Frauensteinmatt dereinst aussehen. (Visualisierung pd)

So soll das neue Alters- und Familienzentrum Frauensteinmatt dereinst aussehen. (Visualisierung pd)

«Nach einer intensiven Planungszeit wird das Zentrum ab Frühling 2011 etappenweise in Betrieb genommen», sagte die Zuger Bauchefin Andrea Sidler Weiss beim Spatenstich, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Finanzchef Hans Christen sprach von einem Glücksfall, was die fruchtbare Zusammenarbeit mit der Stiftung Priesterheim zum Frauensteinmatt anbelangt: «Dank des sehr fairen Baurechtszinses dieser gemeinnützigen Stiftungen können wir die Kosten für die Vermietung der Objekte relativ tief halten», sagte Christen und sprach der Stiftung seinen grossen Dank aus.

Feuerwehrdepot inklusive
Im Auftrag der Stadt Zug und der Stiftung Priesterheim zum Frauenstein entstehen südlich der Zuger Altstadt innerhalb der nächsten zwei Jahre ein neues Priesterwohnheim, ein Alters- und Pflegeheim, ein Neubau mit Familien- und Alterswohnungen, eine Kindertagesstätte, ein Feuerwehrdepot sowie eine Tiefgarage. Die Zuger Stimmbevölkerung hat am 17. Mai den 65-Millionen-Kredit für den Bau des Zentrums Frauensteinmatt mit grossem Mehr gutgeheissen.

Mit den neuen Einrichtungen rüstet sich die Stadt Zug für die zukünftigen Entwicklungen im Alters- und Pflegesektor. Eigene Prognosen sowie eine Studie der Universität Zürich belegen, dass 2015 mit einem Bedarf von rund 450 Pflegebetten zu rechnen ist, wie es weiter heisst. Das sind 160 mehr, als die Stadt Zug heute anbietet.

scd