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STADT ZUG: Für Veranstalter soll es einfacher werden

Das Bewilligungsverfahren für Veranstaltungen ist vereinfacht worden. Neu können Organisatoren im Vorfeld eines Anlasses eine Art Einkaufsliste ausfüllen.
In diesem Jahr durfte man an den Abenden der Jazz Night nur mit Eintrittsbändel in die Zuger Altstadt. (Bild: Patrick Hürlimann / Neue ZZ)

In diesem Jahr durfte man an den Abenden der Jazz Night nur mit Eintrittsbändel in die Zuger Altstadt. (Bild: Patrick Hürlimann / Neue ZZ)

Die Bewilligungsverfahren für Veranstaltungen in der Stadt Zug werden vereinfacht. Das teilt die Stadt in einem Schreiben mit. Neue Gesuchsformulare sollen den Aufwand für Veranstalter minimieren und zu mehr Transparenz führen. Grundsätzlich müssen geplante Anlässe von der städtischen Bewilligungsbehörde überprüft werden. Dies, damit die Interessen von Veranstaltern, Publikum und Anwohnern berücksichtigt werden können. FDP-Gemeinderat Rainer Leemann wollte diesen Prozess vereinfachen. Zu diesem Zweck hat er das Postulat «Mehr Belebung dank weniger Bürokratie» eingereicht. Gemäss Angaben der Stadt werde diesem Begehren mit den neuen Gesuchsformularen nun Folge geleistet. Die Formulare funktionieren folgendermassen: Organisatoren wählen ähnlich einer Einkaufsliste ihre Bedürfnisse aus und werden dann durch den Gesuchsprozess geführt. Dabei werden nur Angaben erfragt, die für den individuellen Bewilligungsprozess nötig sind. Die Daten auf dem Gesuchsformular können zwischengespeichert und weiterbearbeitet sowie bei wiederkehrenden Veranstaltungen abgespeichert und jährlich neu geladen werden. «So wird der Aufwand für Organisatoren nach einer erstmaligen Erfassung reduziert», heisst es in der Mitteilung der Stadt Zug. Ähnliche Formulare seien für Baubewilligungen des Baudepartements der Stadt Zug und bei diversen kantonalen Stellen und in anderen Gemeinden bereits in Gebrauch.

Für den Stadtrat Urs Raschle ist klar, dass damit ein Schritt zur Verbesserung des Bewilligungsprozesses erreicht werde, dies einerseits seitens der Veranstalter, aber auch seitens der Bewilligungsbehörden. Da je nach Konzept der Veranstaltung unterschiedliche rechtliche Grund- lagen zur Anwendung kommen und einzelne Anlässe zusätzliche Bewilligungen von kantonalen Stellen benötigen, muss die Bewilligungsbehörde die gesetzlichen Vorgaben für jedes Gesuch prüfen. Es wird demnach auch künftig nicht möglich sein, den Bewilligungsprozess auf die reine Information an die Verwaltung zu reduzieren. (red)

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