STADT ZUG: Galvanik: Baubewilligung für Sanierung erteilt

Der Zuger Stadtrat hat die Baubewilligung für den Umbau und die Sanierung des Kulturzentrums Galvanik erteilt. Damit kann mit dem Umbau des durch Feuer beschädigten Gebäudes begonnen werden.

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Das Kulturzentrum Galvanik in Zug. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Das Kulturzentrum Galvanik in Zug. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

In der ersten Bauphase werden die kontaminierten Teile der ehemaligen Galvanikwerkstätte vom Grundeigentümer beseitigt, so wie es im Baurechtsvertrag geregelt ist. Die Entsorgung wird von einer Spezialfirma durchgeführt; das kantonale Amt für Umwelt kontrolliert diese Arbeiten und nimmt das Gebäude am Schluss ab. Dank der guten Zusammenarbeit mit dem Grundeigentümer kann mit der Entsorgung sofort begonnen werden. Bereits Ende Juli wird sie abgeschlossen sein, heisst es in einer Medienmitteilung der Stadt Zug.

Rohbau bis Ende Jahr fertiggestellt
Nach dem Abbruch der noch verbliebenen nicht kontaminierten Gebäudeteilen wird gepfählt, ausgehoben und mit den Baumeisterarbeiten gestartet. Falls nichts Unvorhergesehenes passiert, wird der Rohbau Ende Jahr erstellt sein. Nach dem Fenstereinbau Anfang Jahr 2011 kann mit dem Ausbau des Gebäudes gestartet werden. Frühestens Ende April 2011 wird die im Edelrohbau fertige Galvanik der IG Galvanik übergeben werden können. Die IG Galvanik wird im Anschluss den Innenausbau vornehmen. Dazu gehören zum Beispiel die akustischen und lichttechnischen Installationen sowie die Baranlage.

Die Stimmberechtigten der Stadt Zug haben am 7. März 2010 mit einem Ja-Anteil von 62 Prozent dem Baukredit von 4,35 Millionen Franken zugestimmt. Damit kann der Betrieb in der Galvanik während rund 25 Jahren fortgeführt werden; dann läuft der Baurechtsvertrag mit dem Grundeigentümer aus.

zim