STADT ZUG: Galvanik treibt die Jugend auf die Strasse

Mitte Dezember entscheiden die Zuger Politiker über das Kulturhaus Galvanik. Jetzt machen die Nutzer Druck.

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Sowohl auf Papier als auch auf der Website wird für die Petition für mehr Jugendkultur geworben. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Sowohl auf Papier als auch auf der Website wird für die Petition für mehr Jugendkultur geworben. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Ende nächsten Jahres möchte der Zuger Stadtrat die Galvanik wieder eröffnen. Dafür muss das Kulturzentrum für mehr als vier Millionen Franken erneuert und erweitert werden: Am 15. Dezember stimmt das Stadtparlament über den entsprechenden Kredit ab.

Zurzeit läuft deshalb im Kanton Zug eine Unterschriftensammlung, die unterstreichen soll, wie wichtig der Jugend die Galvanik ist.

Bereits haben vier Zuger, die sich unter dem Namen «Pimp My Zug» (zu Deutsch: «Motz mein Zug auf») für die Galvanik und die Jugendkultur generell stark machen, rund 300 Unterschriften gesammelt – online und auf Papier. Die Petition soll am Donnerstag der Stadt überreicht werden. Hintergrund dieses Engagement ist neben einem knappen kulturellen Angebot für Jugendliche der Fakt, dass das Projekt des Vereins Notfall, ein provisorisches Kulturhaus im alten Kantonsspital einzurichten, gescheitert ist.

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.