STADT ZUG: Gegen Hochhäuser formiert sich Widerstand

Gebäude sollen in Zug nicht über 25 Meter hoch sein. Dies fordert die Zuger Volksinitiative "Hochhausstandorte mit Vernunft".

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Am Freitag stellten die Initianten, unter ihnen Martin Spillmann-Parazzini und Carlos Lusser, die Initiative «Hochhausstandorte mit Vernunft» vor, für die der Abstimmungstermin vom 8. Februar 2009 bereits vorgesehen ist.

Die Initiative will:

  • Gebäude sollen nur bis 25 Meter, also 7 bis 8 Geschosse hoch werden.
  •  Hochhäuser sollen im Stadtgebiet zwischen dem Seeufer und den Bahnlinien Zug–Luzern und Zug–Arth-Goldau unmöglich sein.
  • Ein Leitbild definiert mögliche Standorte für Hochhäuser, ausserhalb dieser Zonen sind solche nicht erlaubt.

Den Initianten schweben als Standorte in der Stadt an der Achse Zug–Baar vor. »Glücklicherweise sind innerhalb der vorgesehenen Zone am See in Sachen Hochhäuser noch keine Todsünden passiert», so Lusser.

Das Initiativkomitee umfasst etwa die gleichen Personen wie das gegen das Belvedere: Ausser Spillmann und Lusser sind es Susanne Giger Riwar, Erika Weber-Stalder und Aleksander Cvetkovic.

Der Stadtrat fasst am Dienstag seine Stellungnahme zur Initiative zuhanden des Gemeinderats.

www.hochhausinitiative.ch (ab 10. November); info@hochhausinitiative.ch (sofort aktiv).

Karl Etter

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.