STADT ZUG: Geschwisterpaar klaut teure Kleider

Zivile Fahnder haben am Donnerstag zwei abgewiesene Asylbewerber festgenommen. Die beiden hatten Diebesgut im Wert von mehreren Tausend Franken auf sich.

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Am Donnerstag, kurz nach 14.30 Uhr, fiel zivilen Fahndern der Zuger Polizei ein mongolisches Geschwisterpaar auf, das mit prall gefüllten Taschen auf der Chamerstrasse in Zug zu Fuss unterwegs war. Wie es in einer Mitteilung der Zuger Strafverfolgungsbehörden heisst, ergriff die 23-jährige Schwester die Flucht, als die Polizisten den 17-jährigen Bruder zur Kontrolle anhielten. Sie konnte jedoch rasch eingeholt werden, als sie gerade versuchte, eine Tasche beim Bahntrasse in einer Böschung zu verstecken.

In den Effekten der beiden abgewiesenen Asylbewerbern fanden die Polizisten diverses mutmassliches Diebesgut, vorab Kleider aus dem hohen Preissegment. Die meisten Artikel waren noch mit Preisschildern und Diebstahlsicherungen versehen. Der Gesamtwert der Ware beläuft sich auf knapp 5000 Franken. Die Taschen der beiden waren entsprechend präpariert, um elektronische Warensicherungen umgehen zu können.

Die zwei wurden vorläufig festgenommen. Die 23-jährige Schwester wurde am Freitagvormittag, 25. September, durch die Staatsanwaltschaft Zug einvernommen und in einem Schnellverfahren wegen Diebstahls und illegalem Aufenthalts mit 50 Tagen Freiheitsstrafe bestraft. Das Urteil ist rechtskräftig. Die junge Frau musste den Strafvollzug direkt nach der Einvernahme antreten. Der minderjährige Bruder wurde angezeigt, musste aber wieder entlassen werden.

ana