STADT ZUG: «Herti-Stadion» wird zur «Bossard Arena»

Nun ist es definitiv: Das neue Eishockey­stadion in der Herti wird «Bossard Arena» heissen. Das Zuger Traditionsun­ternehmen hat das Namensrecht für die nächsten zehn Jahre erworben.

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EVZ-Spieler Patrick Oppliger im Rohbau des neuen Eishockeysta­dions. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

EVZ-Spieler Patrick Oppliger im Rohbau des neuen Eishockeysta­dions. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Dies gaben der EV Zug, die Bossard AG und der Zuger Stadtrat an der Medien­mitteilung von heute Mittwoch bekannt.

Stadtrat und EV Zug einigten sich schon früh auf eine angemessene Teilung des Naming-Betrags, was einer gängigen Praxis entspricht. In Zug verlief das Verfahren in einer etwas geänderten Form, indem faktisch zwei Sponsoren gefunden wurden.

Dabei entschied sich die Zuger Kantonalbank neu als General-Sponsor des EV Zug aufzutreten und zahlte einen Beitrag von drei Millionen Schweizer Franken in die Klubkasse, worauf der EV Zug auf seinen Anteil am Naming-Beitrag verzichtete, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Mit dem Beitrag der Bossard AG und der Zuger Kantonalbank wurde das vom Stadtrat anvisierte Ziel von rund fünf Millionen Schweizer Franken für das Naming-Recht übertroffen.

Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage, in welcher die Sponsorengelder vielfach versiegen, wertet der Stadtrat den Abschluss des Vertrags mit der Firma Bossard als sehr erfreulich.

Ein Zuger Unternehmen mit Tradition
Die Bossard Gruppe - seit 178 Jahren in Zug - ist eine weltweit tätige Unternehmensgruppe und mittlerweile in der siebten Generation von Mitgliedern derselben Familie geprägt. Das Komplettangebot rund um die Schraube umfasst den weltweiten Vertrieb, die technische Beratung und die Lagerbewirtschaftung.

Zu den Kunden zählen viele international tätige Industrie-Unternehmen. Die Dachgesellschaft Bossard Holding AG hat ihren Sitz in Zug, Schweiz, und ist an der Schweizer Börse kotiert. Die Gruppe zählt über 1?500 Mitarbeitende.

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