STADT ZUG: Hertistadion: Dem Ammoniak folgt der Asbest

Am Samstag dürfen die EVZ-Fans zum letzten Mal ins alte Hertistadion. Dann beginnt der Abbruch – eine heikle Arbeit.

Merken
Drucken
Teilen
Die Asbestplatten im alten Hertistadion (oben). (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Asbestplatten im alten Hertistadion (oben). (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Das hochgiftige Ammoniak ist aus den Röhren und Leitungen des alten Hertistadions in der Stadt Zug gepumpt worden. Am Montag beginnt nun der Abbruch des Gebäudes.

Besonders sorgfältig müssen die Eternitplatten des Dachs demontiert werden, da sie gefährlichen Asbest enthalten. Die Rede ist von rund 500 bis 1000 Platten, die bei der Überdachung der Halle 1976 auf der Oberseite der Dachträger verbaut worden sind. Die Platten werden sorgfältig, fachgerecht und Stück für Stück demontiert. Auch die Entsorgung ist bereits geregelt.

Doch bevor der Rückbau beginnt, sind nochmals die Hockeyfans gefragt. Diesen Samstag ist Tag des offenen Stadions: Alles, was noch vor Ort ist, dürfen die Zuger mit nach Hause nehmen. Zumindest das, was nicht niet- und nagelfest, zu gross oder zu schwer ist.

Charly Keiser

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.