STADT ZUG: Im Bootshafen gewütet, Handy liegen gelassen

Die Zuger Polizei hat drei Männer ermittelt, die in der Nacht von Freitag auf Samstag beim Bootshafen Zug ihr Unwesen getrieben haben. Mit einem zurückgelassenen Mobiltelefon verrieten sie sich gleich selber.

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Offenbar verfügten die drei Männer nach dem Ausgang noch über viel Energie, als sie auf dem Nachhauseweg beim Bootshafen vorbei kamen, wie die Zuger Polizei mitteilt. So öffneten sie bei mehreren Booten die Blachen und durchsuchten die Schiffe nach Gegenständen. Bei einem Boot brach das Trio eine Kabinentür auf und warf drei Fischerruten plus Zubehör in den See.

Bootsverankerungen gelöst
An einem Weiteren beschädigten sie den Aussenbordmotor. Zum Abschluss lösten sie mehrere Schiffe von den Verankerungen und liessen sie in den See treiben; Auch ein Bootsanhänger wurde nicht verschont und in den See gestossen. Die drei Männer verursachten mit ihrem Tun einen Gesamtschaden von rund 2000 Franken.

Die Boote mussten am Morgen eingesammelt und zurückgeführt werden. Bei der anschliessenden Schadensinspektion konnte auf einem Boot ein Mobiltelefon sichergestellt werden, das von einem mutmasslichen Täter liegengelassen wurde.

Täter waren geständig
Innert Kürze konnte der 30-jährige Inhaber ausgemacht und an seinem Wohnort aufgesucht werden. In der Wohnung befand sich ein zweiter Mann (20 Jahre). Beide gaben gleich vor Ort zu, den Unfug betrieben zu haben. Auch den Namen eines dritten Beteiligten (20 Jahre) konnte schnell in Erfahrung gebracht werden.

In der Wohnung entdeckten die Polizisten diverse Betäubungsmittel-Utensilien sowie eine kleine Menge Marihuana eines (nicht an der nächtlichen Aktion beteiligten) 22-jährigen Mitbewohners. Die Männer wurden verzeigt und werden sich vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verantworten müssen.

scd